Bist Du ein Linux-User? Tatsaechlich?

Einer der wesentlichen Gründe, weshalb ich seit nunmehr 2 Monaten nicht mehr in ubuntuusers.de supporte, ist das seit Jahren um sich Greifen uferloser Faulheit, des nicht mitdenken Wollens, nicht nur der meisten User, sondern fast aller dort (wenn man die extreme Diskrepanz 166000 registrierter User zu vielleicht 20 Usern (zu gleicher Zeit), die wirklich helfen können und wollen und das über einen langen Zeitraum auch durchziehen, zu Grunde legt).

Nehmen wir einfach ein heutiges Beispiel. Benötigt wird ein Scanner-Treiber für einen Canon Pixma MG3550.

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Der Spambot

Ich bin auf einen Spambot hereingefallen. Nein, nicht sowas wie die massenweise Mail mit laufend wechselnden etwas merkwürdig klingenden Absendernamen und .ru-ccTLD, ein öffentlich-rechlicher Sender (Achtung, Seriosität) berichte, täglich gäbe es 2651 neue Millionäre, wenn man sich nur irgendwo anmelde, um legal Banken auszutricksen – das ist natürlich alles wahr, nich’ wahr.

Meiner ist dagegen ganz offensichtlich ein Spambot – wie habe ich ihm nur antworten können…Aber der Reihe nach:

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Buchstabiertabellen zur Fernwartung

Zusätzlich zum Support im Linux-Portal hin und wieder remote helfend erweist sich dabei als größte Schwierigkeit nicht etwa das Technische, sondern…das telefonische Übermitteln von ID und Passcode – und sage keiner, das läge am Sächsischen! Gefühlt die meisten feststeckenden User sind rheinische Frohnaturen, die aber auch nicht die Zähne auseinander bekommen.

Äußerst hilfreich wäre es, beherrschten die Hilfesuchenden halbwegs Buchstabiertabellen, damit die einzugebende Gegenstelle “n” und “m”, “e” und “i” etc. akustisch unterscheiden kann.

Wer mal auf CB-Funk zugange gewesen ist, kennt das Buchstabieralphabet der ITU (Internationale Fernmeldeunion) oder kurz NATO-Alphabet, das deutsche ist natürlich ebenso möglich. Beide gebe ich nachfolgend wieder. Also, Hilfesuchende, vorher ansehen.

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CeBIT: Do you know Saxony?

CeBIT 2014

Es gibt Fehler, die begeht man nur einmal…oder auch zweimal. ;-)

Auf der CeBIT bin ich zuerst durch Halle 15, eigentlich nur auf der Durchreise Richtung Norden. Diese Halle ist fest in fernöstlicher Hand gewesen, nein, nur äußerst vereinzelt mal ein Stand einer südkoreanischen Firma (Samsung hat einen eigenen riesigen in einer anderen Halle gehabt). Aber eine Company aus Shenzhen an der anderen aus Shenzhen. Selbstverständlich weiß ich mit dieser absoluten Boomtown aus dem quasi Nichts gegenüber Hongkong, dem es den Rang abläuft, etwas anzufangen. Aber so gehäuft fällt schon auf.

Nun interessieren mich jede Menge bunter Kabel, Sticks, Keyboards etc. aber nicht so wirklich…also weiter. Wenn da nicht an jedem Stand ausnehmend hübsche junge Chinesinnen stehen würden, die mit einer sirenenhaften Liebenswürdigkeit, die alles andere als aufgesetzt erscheint, einfangen würden.

Ein Lächeln im Vorbeigehen ergibt das andere und schon ist man im Netz, man will ja nicht unhöflich erscheinen, es sind eben keine Stände mit deutschem Personal und verkniffenem Gesicht. Lächeln, ich, undenkbar.

No, thanks, not interested. Spielt keine Rolle. Your business card? Pff, klar hab’ ich eine, aber die ist nur für deutsche Firmen gedacht, extra kein Englisch drauf, a pc technician from Leipzig, Saxony. Germans only.

Fragende Blicke. Do you know Leipzig? Saxony? East Germany, formerly known as the GDR? Daß ich das damit mal erklären muß…

Kennt sie aber auch nicht. You’re to young… ;)

Na gut. Ich zeichne auf die Rückseite kurz Germany, Saxony und Leipzig.

Ahhh. Thank you, bye!

Jaja, bye. In der festen Annahme, die zwei so verteilten Karten (Eine andere Chinesin habe ich gefragt, how I have to pronounce Shenzhen? Ja, wie wohl, wie man’s schreibt.) wandert sofort in die Rundablage…bekomme ich doch heute eMail aus China. Diesmal kein Spam. Den habe ich auf diese Adresse auch noch nie bekommen…damit ist’s wohl nun vorbei, ich hätte wohl doch schnell eine extra nur für die CeBIT anlegen sollen.

Ein Mitarbeiter einer der beiden Firmen aus Shenzhen teilt mir mit, daß er zur CeBIT zu tun gehabt habe, daß er mir schreibe, weil ich mich für seine Kabel interessiert hätte.

Nö, aber für seine wirklich liebenswürdige Kollegin. ;-)

English Tea with Annie

On the last Thuesday of every month the Leipzig local branch of Berlitz language schools organizes an event in English language named The Berlitz Lounge. Former students, current students, or interested people could visit this events and as the main part talk in English only. One trainer (all trainers are native speakers) has the hat on ;-) and gives the topic, e.g. Bill from San Diego, California, in whale watching, Max from Wales in fashion, Megan from California in Californian candies…

Yesterday it was able to talk about English tea. Likeable Annie (she came from the vicinity of London and is very british) and her collegues have prepared the event with a strong =:-) black tea, scones, jam (this is made from red fruits, marmelade is made from citrus fruits), sandwiches, a weird smeary stuff from yeast with a taste of soup seasoning named Marmite (isn’t my thing), and a small quiz about history of tea (easy for me, Earl Grey etc., but I prefer Darjeeling) and etiquette while drinking tea (I’ve said it, very british).

I used this chance for a refresh in English speaking and a short reunion with Berlitz trainers. 15 interested and sometimes very different people (trainers are included; some events have had more participants, it depends on the topic) were in a comfortable round. It was two and a half (not men) hours of an entertaining evening. Thank you for inviting, Annie!

 

Update 2012-09-25:

More dates:

  • On September 27th “Fashion” with Max
  • On October 25th “Leonard Cohen” with Patrick
  • On November 29th “Thanksgiving Traditions” with Colin

 
Update 2013-05-04:

Upcoming dates:

  • On May 30th “Arizona Spring” with Bill
  • On September 26th “Marie Antoinette” with Max

Start is always at 7.15 pm, admission is free. The organizers ask for advance notification via phone 03 41 – 2 11 48 17 or email leipzig(at)berlitz.de.

Der schlaue Urfin in der Koenigshauspassage

Man fuehlt sich zurueckversetzt um Jahrzehnte in ferne Kinderjahre. Umgeben von eher hochpreisigen Laeden findet man ein echtes Kleinod in Leipzigs Innenstadt. Die recht schmucklose Interart-Buchhandlung faellt gerade dadurch auf, glaenzt jedoch mit ihrer Hauptsache, dem ueberaus reichen Fundus wiederaufgelegter Kinder- und Jugendbuecher hiesiger Produktion damaliger Zeit. Sicher, Sammelbaende der beliebten Digedags oder Smaragdenstadt-Buecher Alexander Wolkows (wo ist jemals eine Kopie besser gewesen als die des “Wizzard of Oz”-Originals?) kann man auch in anderen Buchhandlungen erwerben, aber in keinem anderen Geschaeft ist solche Literatur wohl derart konzentriert.

Inhaber Siegfried Jahn, Ur-Leipziger und erfahrener Buchhaendler, freakig daherkommend ;-), haelt auch heute kaum noch bekannte Schmeckerchen vor, selbst Pappbuecher fuer die Kleinsten. So haette ich nie gedacht, nach 40 Jahren noch mal “Drei Hasen im Schnee” mit den Zeichnungen Ingeborg Friebels in den Haenden zu halten.

Ein Museum, in dem man kaufen kann. Auch nach Weihnachten.

S-Bahn Leipzig – 40 Jahre

S-Bahn Leipzig, ErsttagskarteNun hat die Leipziger S-Bahn zwar weder ein mit anderen deutschen Staedten vergleichbares Streckennetz, noch ueberhaupt ein eigenes (von Ausnahmen wie PlagwitzGruenau abgesehen), trotzdessen ist sie bis in die Wendezeiten ein stark genutztes Verkehrsmittel des OePNVs gewesen, da sie mit ihrer Herzform um die Stadt mit dem Hbf. als Zentrum das strahlenfoermige Straßenbahnnetz (das zweitgroesste Deutschlands) gut ergaenzt hat und spaeter sogar bis Wurzen gefahren ist.

Heutzutage werden Strecken- und Liniennetz stark ausgebaut und sollen mit der Einbeziehung des entstehenden Leipziger Citytunnels zwischen Leipzig Hbf. und Bayer Bf. neue Bedeutung erlangen (von Halle/Saale im Westen bis wieder Wurzen im Osten und Geithain, moeglicherweise Chemnitz im Süden). An dieser Stelle moechte ich jedoch an die Anfaenge erinnern.

Die Rueckseite der Ersttagskarte (freundlich zur Verfuegung gestellt von H. Hackebeil) zieren die Worte “20 Jahre DDR. Fahren Sie – schnell – sicher – bequem! Benutzen Sie Ihre Stadtschnellbahn!”

Ich bin damals noch gern von Anger-Crottendorf nach Leutzsch mitgefahren, jedoch keinesfalls wegen runden Leders, das mich heute noch kalt laesst, sondern der Bockwurst in der Halbzeitpause und – als Eisenbahnfan – der S-Bahnfahrt. ;)

Groove Salad

chilled

Webradiomaessig hoere ich meist Dance.FM, Dance Groove Radio oder auch – ganz andere Richtung – SmoothJazz.com. Ein “Geheimtip” ist soma fm/Groove Salad (ebenfalls aus San Francisco). A nicely chilled plate of ambient beats and grooves. Google Translate ueberwuergt…uebersetzt das mit “Eine gut gekuehlte Platte der Umgebungstemperatur Beats und Grooves.” Ahja.

Das grooved nun schon wieder geschlagene 7 Stunden am Stueck. Bin ja sowas von chill out. ;)

Sade – Diamond Life

Zum heutigen 50. Geburtstag Sade Adus hat 0:15 ausgerechnet BR alpha einen Konzertmitschnitt von 1984 “Alabama In Concert” ausgestrahlt. Man sollte meinen, Sade wuerde sich mit ihrer souligen Musik gerade in einer Clubathmosphaere wohl fuehlen. Immerhin ist sie durch  “Smooth Operator” (das Album “Diamond Life” ist ueber 6 Millionen mal verkauft worden) in einer Bar in einer Filmszene weltweit bekannt geworden.

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