Video-Loops in Firefox

Beim Abspielen in Websites eingebetteter Videos in Firefox (insbesondere v50.1.0) kann es zu einer Schleife kommen, es werden nur flackernd die ersten 1…2 Sekunden gezeigt, während der Ton weiterläuft. In anderen Browsern wie Chromium gibt es dagegen kein solches Problem, ergo kann es nicht an gstreamer etc. liegen. Da ein Video scheinbar grundlos in Fx auch mal korrekt abgespielt werden kann, erschwert es die Findung der Ursache(n).

Diese liegt in einer Option für off-main-thread compositing. Über about:config setzt man layers.acceleration.force-enabled auf false oder, wie ich es bei meinen Fx-Settings generell halte, schreibt in user.js einen Eintrag (so hat man jederzeit eigene Änderungen im Blick und kann dieses File auch einfach in andere Installationen mitnehmen):

// off-main-thread compositing
user_pref("layers.acceleration.force-enabled", false);

In user.js enthaltenes wird beim nächsten Fx-Start in prefs.js übernommen (dort sollte man nicht herumeditieren).

Siehe auch Renderfehler in Firefox v40.x!

Ubuntu Release Calendar 2017

Vor etlichen Jahren sind neben dem einfachen Listing der Ubuntu Release Schedules noch .ics-Files für Lightning u.a. Kalender bereitgestellt worden. Für Ubuntu 17.04 Release Schedule habe ich die entsprechende Datei (ohne Gewähr) erstellt. Die Benennung linux_2017.ics ist Absicht, da der Kalender ja nicht auf Ubuntu beschränkt bleiben muß (und die Chemnitzer Linux-Tage habe ich schon mal hinzugefügt, grin).

Zesty-Kernel in Yakkety und Xenial

Analog zu früheren Blogposts (5, 4, 3, 2, 1) können Zesty-Kernels in Yakkety (und Xenial) installiert werden.

Führe über copy & paste in einem Terminal aus (Achtung, erst bis zum Schluß lesen):

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sudo bash -c "echo 'deb http://archive.ubuntu.com/ubuntu/ zesty main' >> /etc/apt/sources.list.d/zesty.list"
sudo bash -c "echo -e 'Package: *\nPin: release a=zesty\nPin-Priority: 100\n' >> /etc/apt/preferences.d/zesty.pref"
sudo apt-get update
sudo apt-get install -t zesty linux-image-generic linux-generic linux-headers-generic linux-libc-dev

Direkt vor dem Distupgrade auf Zesty (Final Release 2017-04-13) führe aus:

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sudo rm /etc/apt/sources.list.d/zesty.list
sudo rm /etc/apt/preferences.d/zesty.pref

Die freien GPU-Treiber intel, nouveau und radeon sowie vboxvideo (VBox 5.1.12) kommen mit Kernel 4.9 klar, nicht jedoch der proprietäre Treiber aus den Ubuntu-Paketquellen nvidia für bis inkl. Yakkety. Daher ist zuerst der jeweils aktuelle nvidia-304 (GF 6 und 7), nvidia-340 (GF 8 – GF 300) bzw. nvidia-367 (GF 400 und höher) für Zesty aus den Ubuntu-Repositories zu installieren.

Hierzu kann man sich nvidia-3xx und dessen Abhängigkeiten aus den Repos fischen oder temporär neben main auch restricted und multiverse einbinden (erste Shell-Zeile). Letztere beide würde ich sicherheitshalber danach auskommentieren (Doppelkreuz davor).

Erkennung eines SSDs an M.2/PCIe

Ohne Frage installiert man ein aktuelles Betriebssystem, erst recht auf aktueller Hardware. Essentiell ist zudem das Flashen des letzterhältlichen UEFIs. Dennoch kann ein via M.2/PCIe angebundenes SSD u.U. nicht erkannt werden. D.h., innerhalb der Installationsroutine oder auch im Ubuntu-Live-System wird das SSD schlicht nicht gefunden (und dmraid hat damit nichts zu tun).

Hier ist die Bootoption “nvme_load=YES” zu setzen.

Chromium: Zertifikat hinzufuegen

Chromium erlebt anders als in Debian in Ubuntu durch fehlende Maintainer immer wieder große Update-Durststrecken – und das bei einem Browser. Derzeit gibt es auf manchen Sites (beispielsweise amazon.de) Authentifizierungsprobleme. Die Sites werden nicht vollständig aufgebaut. Hat man Firefox installiert oder installiert es kurzerhand nach, kann man aus diesem das entsprechende Zertifikat exportieren und in Chromium importieren.

Read more “Chromium: Zertifikat hinzufuegen”

Ubuntu Budgie offizielles Derivat

Ubuntu Budgie, bisher bekannt als budgie-remix, ist neues offizielles Ubuntu-Derivat. Die moderne Desktop-Umgebung Budgie (Wellensittich), Gtk+3-basiert, ist herausragendes Merkmal der jungen und auf keiner anderen basierenden Linux-Distribution Solus (64 bit only, Paketverwaltung PiSi, Packages Installed Successfully as Intended).

Erste Version wird 17.04 Zesty Zapus sein. In Yakkety und Zesty sind budgie-desktop oder budgie-core in 10.2.x bereits nachinstallierbar. Eine Installation noch als budgie-remix 16.10 ist ebenfalls möglich.

Lubuntu 16.10 Yakkety Yak torrents

Im Laufe des Tages wird Lubuntu Yakkety Yak freigegeben werden:

Maintenance Upgrade dürfte eine richtige Bezeichnung sein. Außer dem in Ubuntu(-Derivaten) erstmals wirklich aktuellen Kernel (4.8) – man hat sich diesmal extrem viel Zeit gelassen, um den Kernel der Vorgängerversion (4.4) zu ersetzen, quasi bis kurz vor Ultimo – und eben hier und da aktualisierte Subversionen gibt es nichts nennenswert neues.

LXQt als Default-Desktop in Lubuntu ist gerade erst zum x-ten Mal verschoben worden, nun auf 17.04. Langsam wird’s albern. Und das, obwohl LXQt in siduction gut läuft.

Installation Samsung Unified Linux Driver

Starte mit [ctrl] + [alt] + [t] ein Terminal und führe Zeile für Zeile über copy & paste komplett aus:

  1. Starte die Printerconfig:
    1
    
    system-config-printer
  2. Entferne den möglicherweise bereits falsch installierten Samsung!
  3. Schließe die Printerconfig!
  4. Ziehe den Samsung über USB/LAN ab!
  5. Erstelle das Downloadverzeichnis und wechsele dorthin:
    1
    
    mkdir -p ~/Downloads/samsung/uld/ && cd ~/Downloads/samsung/uld/
  6. Ziehe das Treiberarchiv:
    1
    
    wget http://downloadcenter.samsung.com/content/DR/201512/20151210091120064/uld_v1.00.37_00.99.tar.gz -O uld_v1.00.37_00.99.tar.gz
  7. Entpacke das Treiberarchiv:
    1
    
    tar -xzvf uld_v1.00.37_00.99.tar.gz
  8. Installiere die Treiber:
    1
    
    sudo uld/install.sh
  9. Schließe den Samsung über USB oder LAN an!
  10. Starte die Printerconfig:
    1
    
    system-config-printer
  11. Laß den Samsung-Drucker an USB bzw. als Netzwerkdrucker erkennen und wähle den eben installierten Treiber aus!
  12. Gehe die Konfiguration durch! Möglich ist auch die Konfiguration über Browser http://localhost:631/printers (localhost temporär in NoScript zulassen, falls installiert).

Installation Dell Unified Linux Driver

(Modelle: 1130, 1130n, 1133, 1135n, 1815, 2145cn, 2335dn, 2355dn, 5330, B1160, B1160w, B1165nfw, B1260dn, B1265dfw, B1265dnf, B2365dnf)

Starte mit [ctrl] + [alt] + [t] ein Terminal und führe Zeile für Zeile über copy & paste komplett aus:

  1. Starte die Printerconfig:
    1
    
    system-config-printer
  2. Entferne den möglicherweise bereits falsch installierten Dell!
  3. Schließe die Printerkonfig!
  4. Erstelle das Downloadverzeichnis und wechsele dorthin:
    1
    2
    
    mkdir -p ~/Downloads/dell_unidrv/
    cd ~/Downloads/dell_unidrv/
  5. Ziehe das Treiberarchiv:
    1
    
    wget http://downloads.dell.com/FOLDER01513124M/1/B1160w_Linux_v1.04_Driver.tar.gz -O B1160w_Linux_v1.04_Driver.tar.gz
  6. Entpacke das Treiberarchiv:
    1
    
    tar -xzvf B1160w_Linux_v1.04_Driver.tar.gz
  7. Installiere die Treiber:
    1
    
    cdroot/autorun
  8. Innerhalb der folgenden grafischen Installation kann der Drucker bzw. dessen Anschluß gewählt werden. Über den “Unified Driver Configurator” (recht unverschämt in einer eigenen Menu-Gruppe “DELL Unified Driver”) kann dies auch später durchgegangen oder geändert werden.

Alternativ zur nicht paketverwaltungskonformen Installation kann man sich das jeweilige .ppd-File auch aus dem entpackten Archiv unter “cdroot/Linux/noarch/at_opt/share/ppd/” holen und über

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system-config-printer

installieren.

Linux-Distributionen trotz UEFI 32 bit

Hin und wieder werden Billigst-Notebooks um die 200 € als erschwinglich angesehene Alternative für leichte, mobile, stromsparende und/oder Test-Notebooks mit einer Linux-Distribution erworben. Dabei wird übersehen, daß dieses an allen Ecken und Enden Sparen (die als Pentium und Celeron vermarkteten Silvermont BayTrail sind keine im bisher technisch-gebräuchlichen Sinn, also auch keine beschnittenen Core i, sondern Atom-basiert) auch UEFI in 32 bit beschert. Dort lassen sich bisher weder für die CPU richtige Linux-Distributionen in 64 bit noch in 32 bit installieren. So erweist sich das Ganze als teurer Fehlkauf.

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