Plasma 6.8.0, Wayland, nouveau – Flickering

tl;dr: Plasma, Wayland, nouveau. To prevent flickering, disable hardware acceleration for the cursor.

Es ist lange angekündigt gewesen, daß mit Sprung auf Plasma 6.8.0 (von 6.7.1) die Unterstützung von X11 entfernt, d.h. vollständig auf Wayland gesetzt wird. Wer bereits Plasma mit Wayland gefahren, vielleicht anfängliche Probleme aus dem Weg geräumt gehabt hat, ist sicherlich davon ausgegangen, daß das Upgrade unspektakulär vonstatten geht.

Seit der Nacht zum 2026-10-16 ist Plasma 6.8.0 in Arch Linux installierbar, als Final wohlgemerkt, aus testing ‘raus.

Bereits auf dem Loginscreen gibt es ein extremes Flackern, unterbrochen von Schwarzphasen. Auf dem Desktop setzt sich das fort, kein Arbeiten damit möglich.

Ursachenfindung ist angesagt. Es gibt in Arch- und Arch-based Foren mehrere Threads mit ungewöhnlich zweifelhaftem Vorgehen. So wollen manche zurück auf die vorherige Plasma-Version (viel Spaß bei >30 Paketen!), andere wollen den proprietären Treiber nvidia installieren, obwohl die jeweilige GPU nicht mehr davon unterstützt wird, man aus gutem Grund nouveau nutzt.

Hier haben wir bereits eine Gemeinsamkeit, die anderen fehlt: nouveau. Gag am Rande: Host mit LXQt/X11, ausgerechnet VBox mit einer Arch-VM, Plasma und Wayland läuft stabiler als der Host mit Wayland. :-D

Eine Alternative zu nouveau gibt’s nicht. Eines fällt freilich sofort auf: Plasma Login Manager oder auch SDDM (PLM ist ein SDDM-Fork, soll diesen in Plasma ablösen) steht wie Ast, solange man nicht die Maus berührt.

Ich mach’s kurz: es ist die Hardware-Beschleunigung für den Mauszeiger, den Cursor, zu deaktivieren.  Dazu gibt es eine Option für Kwin, dem üblicherweise unter Plasma genutztem Window Manager.

Eigentlich deaktiviert man dies nicht, da Kwin, können es Hardware oder in diesem Fall Treiber nicht, automatisch deaktiviert. Was hier offensichtlich nicht passiert.

Im File “/etc/environment” fügt man also “KWIN_FORCE_SW_CURSOR=1” hinzu. Kann man in einem tty mit nano oder der Befehlszeile

$ echo "KWIN_FORCE_SW_CURSOR=1" | sudo tee -a /etc/environment

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2026-10-29: Problem besteht auch mit 6.8.2, Variable Setzen ist weiterhin nötig.
2026-10-22: Problem besteht auch mit 6.8.1, Variable Setzen ist weiterhin nötig.

 

Citrix Workspace app mit webkit2gtk-4.1

$ yay -Q icaclient  webkit2gtk-4.1  webkit2gtk
icaclient 26.04.0.73-1
webkit2gtk-4.1 2.52.4-1
error: package 'webkit2gtk' was not found
$ 

Na, endlich!

Das kann man mit Fug und Recht sagen, zählt doch Citrix Systems Inc. zu den IT-Firmen, die extrem lange brauchen, um Veränderungen um sie herum wahrzunehmen. Ihre Citrix-Clients sind bekanntlich ein einziges Trauerspiel, nicht nur, aber besonders unter Linux. So hat man lange, sehr lange, in .deb-Pakete ein rudimentäres wine und Windows-Software gepackt (wie damals auch die Teamviewer AG mit deren Client). Dann hat man etliche Jahre nicht mitbekommen, daß es nicht nur x64 gibt, sondern Standard von Linux-Distributionen geworden ist (z.B. bei Ubuntu mit 12.10). Man hat also noch eine rudimentäre 32-bit-Umgebung mitinstallieren oder basteln müssen. Alles etliche Jahre her.

Geändert am Gesamtbild hat sich aber nichts. So verspricht Citrix Systems seit langem, die CWSpA für Linux auf GCC 11 basieren zu lassen. Hint: aktuell ist 16.1.

Dieses Aufschieben ist aber nicht das Schlimmste. icaclient (die Pakete heißen weiter so, obwohl es nicht diese Software vor einem reichlichem Jahrzehnt ist) hat als Abhängigkeit nach wie vor das längst abgelöste webkit2gtk. Nur in Debian oldstable und oldoldstable (!) und Ubuntu 22.04 sind das Paket und dessen Abhängigkeiten noch zu finden. Sowas setzt auf dem Desktop doch keiner mit klarem Verstand ein.

webkit2gtk ist eine harte Abhängigkeit, irgendwas zu tricksen, hilft nicht, Softlinks vom aktuellen webkit2gtk-4.1, z.B. Bei Closed Source kann man da auch nichts machen. Man kann nur die “Lightversion” (Citrix scheint das absichtlich äußerst unscheinbar auf der Auswahlseite bei Erstaufruf zu schreiben) nutzen, also im Browser (immerhin funktioniert da seit geraumer Zeit Vollbild, man hat also keine Einbußen mehr durch den Browser-Rand).

Derzeit aktuell ist CWSpA 2601 for Linux, es gibt die 2604 Technology Preview. Es sieht nicht danach aus, als würde sich fundamental etwas ändern. Gleicher Trott…doch, halt:

“Citrix Workspace app for Linux 2604 with GCC 11 – Technical Preview” liegt zusätzlich zum Testen bereit. Aufgeblähte Citrix-Software läßt schon genug graue Haare wachsen, als daß jemand noch deren Betatester spielen wollte. Aber vielleicht hat man doch mitbekommen, daß sich da vor Jahren etwas bei webkit2gtk getan hat…

Das Subject verrät’s bereits, ja, mit dieser Preview ist Citrix Workspace App auf webkit2gtk-4.1 gewechselt.

Ich habe wie üblich ein bestimmtes pkgbuild aus dem AUR und das .tar.gz-Archiv gezogen. Das pkgbuild habe ich mit Trial & Error angepaßt (wie gesagt, CS, kann man nur raten) und ein funktionierendes .zst für Arch Linux erstellt. Installation, Programm, Connect. Selbstredend alles in einer eigens dafür vorgehaltenen VM (solches CS-Zeug kommt mir keinesfalls in meinen Arch-Host).

Ich gehe davon aus, in den ziehbaren .deb- und .rpm-Versionen für entsprechende Distributionen hat man ebenfalls gewechselt (die Arbeit wird man sich sicher nicht einzeln machen wollen).

Nun bleibt nur noch zu hoffen, daß man diesen Zweig zum Standard erklärt. Wieso man erst noch eine Preview für den alten zusammenzimmert, weiß man wohl nur in Fort Lauderdale.

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2026-09-04: Der Link zur 2604 TechPrev ist obsolet. Aktuell:

Citrix Workspace app for Linux 2608 – Technology Preview

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Zu beachten weiterhin:

Citrix WorkSpace app: Zertifikate unter Linux

CLT 2026 Live Streams

Chemnitzer Linux-Tage 2026Wie jedes Jahr mit ungemütlichem Wetter vor Ort haben die Chemnitzer Linux-Tage begonnen.

Wer sich für die Vorträge interessiert, kann sich seine geballte Ladung Ähs und Genaus als Videostreams mit hohem Traffic holen. I.d.R. genügen Audiostreams, vor allem nebenbei, die Radio UNiCC ressourcenschonend anbietet (.mp3, 128 KiB/s, 48 kHz), hier zusammengefaßt für vlc u.a. Player als

OpenWrt 25.12.x mit Wechsel zu apk

 

  _______                     ________        __
 |       |.-----.-----.-----.|  |  |  |.----.|  |_
 |   -   ||  _  |  -__|     ||  |  |  ||   _||   _|
 |_______||   __|_____|__|__||________||__|  |____|
          |__| W I R E L E S S   F R E E D O M
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 OpenWrt 25.12.0, r32713-f919e7899d Dave's Guitar
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Mit Aktualisierungen, Fixes und Unterstützung weiterer Devices hat OpenWrt 25.12.0 (von zuletzt 24.10.5) mit dem Wechsel vom dpkg-ähnlichen opkg auf apk (alpine package manager) eine wichtige Änderung durchgeführt  Dies wird auch sofort mit ssh-Login in Form einer Entsprechungstabelle angezeigt.

Allerdings findet sich eine Entsprechung für “Upgrade all packages”, die ich hier absichtlich nicht wiedergebe, denn im opkg to apk cheat sheet wird ausdrücklich genau davor gewarnt und das bereits seit rc1.

Freilich hat es auch mit opkg keine simple Option dafür gegeben, mit einer etwas längeren Befehlsreihe in einer ssh ist es jedoch möglich gewesen. Man hat sich also nicht erst grafisch einloggen müssen, um herumzuklicken.

Ob die upgrade-Warnung mit apk ein Überbleibsel erster 25.12-Dev-Versionen ist oder weiter Bestand hat, wird man hoffentlich erfahren. Bis dahin sollte man besser nicht damit basteln, um nicht zu bricken.

Als weitere wesentliche Neuerung ist die “online”-Upgrade-Möglichkeit  aus LuCI, dem GUI, heraus, sprich man muß nicht eine neue Firmware manuell gezogen haben, um sie laden und flashen zu können, OpenWrt kann sie selbst ziehen. Ob man dies so konfiguriert haben will, wird nur bei erstem grafischem Login zur Wahl gestellt. Man kann dies jedoch jederzeit später ändern.

2026-10-18 https://openwrt.org/releases/25.12/notes-25.12.6
2026-06-30 https://openwrt.org/releases/25.12/notes-25.12.5
2026-05-14 https://openwrt.org/releases/25.12/notes-25.12.4
2026-05-07 https://openwrt.org/releases/25.12/notes-25.12.3
2026-03-26 https://openwrt.org/releases/25.12/notes-25.12.2
2026-03-18 https://openwrt.org/releases/25.12/notes-25.12.1

 

UEFI-Settings ueber Terminal

Da die Frage gestellt worden ist, wie man UEFI-Settings extern speichern kann, hier in Kurzform UEFI-Settings über Terminal:
 

Linux – Terminal, ssh oder tty. Installiert sein muß fwupd.

sudo fwupdtool get-bios-settings
oder als Textfile speichern
sudo fwupdtool get-bios-settings > uefi-settings.txt
 
Windows/macOS/Linux – PowerShell
Get-WmiObject -Class Win32_BIOS | Format-List *
oder bestimmte
Get-WmiObject -Class Win32_BIOS | Select Manufacturer, SerialNumber
Ist auch remote möglich:
Get-WmiObject -Class Win32_BIOS -ComputerName xxxxxxxx
 
Mit einem UEFI mit aktivem CSM (Compatibility Support Module, das UEFI verhält sich, als sei es ein BIOS) ist das Ganze nicht möglich. Daß man mit get holt, sprich ausliest, und mit set setzen würde, sollte klar sein. Getestet habe ich get in einer ssh. Wer wirklich Setzen will, sollte sich aber tunlichst damit richtig beschäftigen, um nicht bei Fehlbedienung das UEFI und damit das Mainboard und das Notebook zu bricken. Ergo: wer damit herumopert → auf eigene Gefahr.

VirtualBox 7.2.0 Final

VirtualBox 7.2.0 Final ist erschienen. Auf den ersten Blick fällt das frische Redesign des grafischen Frontends auf, vor allem hängt der VM Manager nicht mehr wie bei 7.1.x – das ist wirklich ätzend gewesen. Sonstige Änderungen sind unter Changelog nachlesbar.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen

sind entsprechend aktualisiert.

Unter Arch Linux kann VBox 7.2.0 normal über Repository installiert werden.

CLT 2025 Live Streams

Chemnitzer Linux-Tage 2025Die diesjährigen Chemnitzer Linux-Tage haben begonnen. Wie gewohnt werden die Vorträge aus den Räumen als Videos gestreamt, aber selbst in SD verursachen die immer noch immensen Traffic, vor allem, wenn man tatsächlich mehreren Vorträgen beiwohnen will. Dabei genügt es oft, nur Audio laufen zu lassen, vor allem nebenbei.

Wie auch im Vorjahr bietet Radio UNiCC ressourcenschonend Audiostreams (.mp3, 128 KiB/s, 48 kHz) an, hier als

zusammengefaßt für vlc u.a. Player.

Nachtrag: Aufzeichnungen der Vorträge

 

 

VirtualBox 7.1.0 beta 1 released/update final

VBox-Logos merged

21 1/2 Monate nach Release von VirtualBox 7.0.0 ist 7.1.0 beta 1 erschienen. Auf den ersten Blick fällt das neue Logo auf, ob nun unter about im installierten Programm oder auf dem Cover des User Manuals. Man verabschiedet sich von der blau-weißen Box hin zu einem Flat Icon in neuer Farbgebung. Ist das bisherige Logo wahrlich altbacken, ist das neue vielleicht ein wenig zu modern, nunja.

Interessanter sind technische und Frontend-Neuerungen. Nur oberflächlich betrachtet mögen sie nicht sonderlich stark ausfallen. Zudem ist es eben die erste Beta (bei 7.0.0 sind es insgesamt drei und ein RC gewesen). So kommt bspw. die offizielle Unterstützung von macOS im Host auf AS hinzu. Die gibt es zwar bereits, aber nur in den 7.0er Testbuilds, nicht in Finals.

Dabei handelt es sich nicht um eine Emulation einer anderen Architektur (wie es qemu könnte). macOS auf AS ist arm-based, so müssen es auch etwaige VMs sein. Anders ist es auch beim originalen VBox für x64 nicht. Man kann also kein Win11/x64 in einer VBox/arm-VM laufen lassen, sondern müßte ein Win11/arm heranziehen. Offiziell zu kaufen gibt es das freilich bislang nicht (die Notebooks mit brandaktuellem Snapdragon X bringen Win11/arm mit, in 24h2, übrigens).

Linux/aarch64 oder eine entsprechende BSD sollten sich jedoch installieren lassen – oder technisch gesehen auch das macOS des Hosts, wie das auch mit Parallels möglich ist.

Hätte ich einen AS-Mac (den ich aber nur kaufen würde, um macOS nicht zu nutzen, sondern Asahi), wäre VBox 7.1.0b1 bereits installiert und in einer VM eine Linux-Distribution, vorzugsweise Arch.

VM VBox Manager

Grundlegende Änderungen im User Interface hat es von 6.1.x auf 7.0.x gegeben. Man bleibt jedoch nicht stehen. Im 7.1er VM VBox Manager (nun auf aktuellem Qt basierend – für den Screenshot ist es ein installiertes VBox 7.1.0b1 in einer VBox-7.0.20-Arch-VM in einem Arch-Host, was man real sicher nicht machen würde) kann man schneller auf Optionen zugreifen. Steht man auf einem Tab wie General, kann man auch die weiteren wie System etc. sehen, jenachdem, wie groß das Fenster gezogen ist.

Die weiteren wichtigsten Neuerungen und Änderungen können im Release Post nachgelesen werden.

Unter https://download.virtualbox.org/virtualbox/7.1.0_BETA2/ (aktualisiert 2024-08-20) können Pakete für im Host unterstützte Linux-Distributionsversionen, GA und EP gezogen werden.

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Update 2024-10-15: VirtualBox 7.1.4 ist erschienen.
Update 2024-09-27: VirtualBox 7.1.2 ist erschienen.
Update 2024-09-11: VirtualBox 7.1.0 ist erschienen.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen

sind entsprechend aktualisiert

Citrix WorkSpace app: Zertifikate unter Linux

Die proprietäre Citrix Workspace app for Linux krankt seit jeher daran, nur einige Zertifikate mitzubringen, meist nicht das benötigte. Eigentlich könnten sie’s auch ganz lassen und stattdessen die im System befindlichen verwenden. Das wäre saubere, konforme Arbeit.

Es existieren etliche Anleitungen im Netz. Folgend eine, die funktioniert (getestet in einer Debian-testing-VM und bereits mehrfach die Version aktualisiert – abgesehen von apt gilt dies im Prinzip auch für andere Distributionen).

  1. Installation des Pakets ca-certificates, falls nicht ohnehin installiert:
    sudo apt install ca-certificates
  2. Wechseln in das Directory mit dem icaclient-Paket (Direktlink ist nicht möglich, da dynamisch erzeugt).
  3. Installation von icaclient:
    sudo apt install ./icaclient*_amd64.deb
  4. Umbenennen des Citrix-eigenen cacerts-Directorys (für Vorsichtige, man könnte das auch gleich löschen):
    sudo mv /opt/Citrix/ICAClient/keystore/cacerts{,_orig}
  5. Erzeugen eines Softlinks:
    sudo ln -s /etc/ssl/certs /opt/Citrix/ICAClient/keystore/cacerts
  6. Zertifikatsspeicher aktualisieren:
    sudo /opt/Citrix/ICAClient/util/ctx_rehash

Anmerkung: Innerhalb der Installationsroutine des ICAClients gibt es eine Abfrage zu app protection component. Will man seine Entscheidung später revidieren, ist der ICAClient (wie auch unter Redmonds System) neu zu installieren.

User mißverstehen die Technologie oft, erwarten gleiches Funktionieren, als würde nicht auf einem Citrix-Server, sondern lokal ausgeführt werden. Für Video und dergleichen ist die Technologie nicht ausgelegt, entsprechend kann das bis zum Standbild ‘runtergehen (ich habe es erlebt, daß manche allen Ernstes yt-Videos über WSpApp haben sehen wollen…mit 1 Bild aller 2 Sekunden…).

Man kann es allerdings mit HDX RealTime Media Engine abmildern, insb. für MS Teams.

VBox-Kernel-Module bauen nicht mit Linux 6.4.10

Mit dem aktuellem Linux-Kernel 6.4.10 (2023-08-11) im Host können keine VirtualBox-Kernel-Module gebaut werden (Bugreport). Das betrifft sowohl 7.0.10-158379 (2023-07-13) als auch Testbuild 7.0.11-158681 (2023-08-04). Den Development Snapshot 7.0.97-158691 habe ich nicht getestet, da nur 7 h neuer als der Testbuild und damit ebenso zu alt.

Einstweilen Zurückgehen auf Kernel 6.4.9 – hier besteht das Problem noch nicht – wäre zwar eine Möglichkeit (aber keine für mich, Kernel ist Grundlage, so wichtig mir Virtualisierung auch ist).

Erste Linux-Distributionen, die VBox ausliefern, haben einen Patch eingepflegt, ganz vorn wie immer Arch Linux in die in den Arch-Repositories befindliche VBox-Version 7.0.10-2.

Wo dies noch nicht geschehen ist, z.B. in den .run-Versionen, kann man mit root-Rechten selbst editieren:

# sed -i 's/#if RTLNX_VER_MIN(6,5,0)/#if RTLNX_VER_MIN(6,4,0)/g' /usr/src/vboxhost-7.0.10/vboxnetflt/linux/VBoxNetFlt-linux.c
# /sbin/vboxconfig

Btw., man kann natürlich auch libvirt/VMM nutzen.

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Update 2023-08-16: Im heutigem Testbuild VirtualBox-7.0.11-158813-Linux_amd64.run ist das Problem gefixt.