VirtualBox: Testbuilds loesen Kompatibilitaetsprobleme

Nicht nur das Einsperren eines Betrübssystems, das man prinzipiell nicht nativ installieren will (so man es sich überhaupt antun möchte), sondern vor allem das Testen aktueller oder noch in Entwicklung befindlicher Versionen von Linux-Distributionen ist ein Hauptanwendungsfall beim Virtualisieren.

Aber gerade bei neuen Kerneln und/oder XServern sind aktuelle Versionen der Virtualisierungs-Software nötig (ich werde ohnehin nie verstehen, wieso manche mit uraltem Zeug herumkrebsen, obwohl es aktuelle Versionen gibt), sowohl für den Host (ich fahre prinzipiell in Lubuntu den Kernel der Dev-Version, also derzeit in 14.10 3.18rc) als auch den Guest. D.h., man sollte schon hinsehen, ob das Bauen von Kernel-Modulen etc. sauber durchläuft.

Die Ubuntu-Repositories hängen bekanntlich um Längen hinterher und taugen dafür nicht, weshalb man selbstverständlich das VBox-Original-Repository hinzufügt oder das .deb manuell installiert.

Leider genügt aber auch das nicht in jedem Fall. So kann man mühsam nach Tickets suchen, die die jeweilige Inkompatibilität beschreiben…und hoffen, daß das a) überhaupt einer der Devs gelesen und vielleicht b) eine neuere Dev-Version der GuestAdditions verlinkt hat (und der Link dann auch noch Bestand hat).

Es gibt eine Site mit Testbuilds, die, wenn man Glück hat, hin und wieder aktualisiert wird. Während des Schreibens dieses Blogposts liegen dort 4.3.21-Versionen (ungerade in letzter Stelle kennzeichnet Entwicklungsversionen) des Hauptprogrammes sowie der Gasterweiterungen und des Erweiterungspakets.

GuestAdditions und ExtensionPack sollten zur VBox-Version passen, i.d.R. kann man aber auch neuere GA und EP installieren, nur nicht umgekehrt. Meist ist das bereits problemlösend, zumindest wenn die Ursache im zu neuen Guest liegt.

Leider kann man an dieser Stelle keine Changelogs dafür lesen (den Dev-Newsletter will man vielleicht deshalb nicht auch noch subscriben müssen), also ist Ausprobieren angesagt.

Warnung: Sollte man VirtualBox*.run installieren wollen (wie gesagt, das ist hier noch nicht nötig gewesen, ich habe nur mal daraus GA extrahiert), ist zuvor das installierte VBox zu deinstallieren. Umgekehrt selbstredend auch.

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