Installation Samsung Unified Linux Driver

Starte mit [ctrl] + [alt] + [t] ein Terminal und führe Zeile für Zeile über copy & paste komplett aus:

  1. Starte die Printerconfig:
    1
    
    system-config-printer
  2. Entferne den möglicherweise bereits falsch installierten Samsung!
  3. Schließe die Printerconfig!
  4. Ziehe den Samsung über USB/LAN ab!
  5. Erstelle das Downloadverzeichnis und wechsele dorthin:
    1
    
    mkdir -p ~/Downloads/samsung/uld/ && cd ~/Downloads/samsung/uld/
  6. Ziehe das Treiberarchiv:
    1
    
    wget http://downloadcenter.samsung.com/content/DR/201512/20151210091120064/uld_v1.00.37_00.99.tar.gz -O uld_v1.00.37_00.99.tar.gz
  7. Entpacke das Treiberarchiv:
    1
    
    tar -xzvf uld_v1.00.37_00.99.tar.gz
  8. Installiere die Treiber:
    1
    
    sudo uld/install.sh
  9. Schließe den Samsung über USB oder LAN an!
  10. Starte die Printerconfig:
    1
    
    system-config-printer
  11. Laß den Samsung-Drucker an USB bzw. als Netzwerkdrucker erkennen und wähle den eben installierten Treiber aus!
  12. Gehe die Konfiguration durch! Möglich ist auch die Konfiguration über Browser http://localhost:631/printers (localhost temporär in NoScript zulassen, falls installiert).

Installation Dell Unified Linux Driver

(Modelle: 1130, 1130n, 1133, 1135n, 1815, 2145cn, 2335dn, 2355dn, 5330, B1160, B1160w, B1165nfw, B1260dn, B1265dfw, B1265dnf, B2365dnf)

Starte mit [ctrl] + [alt] + [t] ein Terminal und führe Zeile für Zeile über copy & paste komplett aus:

  1. Starte die Printerconfig:
    1
    
    system-config-printer
  2. Entferne den möglicherweise bereits falsch installierten Dell!
  3. Schließe die Printerkonfig!
  4. Erstelle das Downloadverzeichnis und wechsele dorthin:
    1
    2
    
    mkdir -p ~/Downloads/dell_unidrv/
    cd ~/Downloads/dell_unidrv/
  5. Ziehe das Treiberarchiv:
    1
    
    wget http://downloads.dell.com/FOLDER01513124M/1/B1160w_Linux_v1.04_Driver.tar.gz -O B1160w_Linux_v1.04_Driver.tar.gz
  6. Entpacke das Treiberarchiv:
    1
    
    tar -xzvf B1160w_Linux_v1.04_Driver.tar.gz
  7. Installiere die Treiber:
    1
    
    cdroot/autorun
  8. Innerhalb der folgenden grafischen Installation kann der Drucker bzw. dessen Anschluß gewählt werden. Über den “Unified Driver Configurator” (recht unverschämt in einer eigenen Menu-Gruppe “DELL Unified Driver”) kann dies auch später durchgegangen oder geändert werden.

Alternativ zur nicht paketverwaltungskonformen Installation kann man sich das jeweilige .ppd-File auch aus dem entpackten Archiv unter “cdroot/Linux/noarch/at_opt/share/ppd/” holen und über

1
system-config-printer

installieren.

Linux-Distributionen trotz UEFI 32 bit

Hin und wieder werden Billigst-Notebooks um die 200 € als erschwinglich angesehene Alternative für leichte, mobile, stromsparende und/oder Test-Notebooks mit einer Linux-Distribution erworben. Dabei wird übersehen, daß dieses an allen Ecken und Enden Sparen (die als Pentium und Celeron vermarkteten Silvermont BayTrail sind keine im bisher technisch-gebräuchlichen Sinn, also auch keine beschnittenen Core i, sondern Atom-basiert) auch UEFI in 32 bit beschert. Dort lassen sich bisher weder für die CPU richtige Linux-Distributionen in 64 bit noch in 32 bit installieren. So erweist sich das Ganze als teurer Fehlkauf.

Read more “Linux-Distributionen trotz UEFI 32 bit”

Yakkety-Kernel in Xenial

Nachdem nun endlich Ubuntu-Kernel 4.6 aus dem Kernel-PPA in die offiziellen Repositories für Yakkety übernommen worden ist, vorerst noch als proposed (Warnung, nicht aktivieren), können analog zu früheren Blogposts (4, 3, 2, 1) automatisch Yakkety-Kernels in Xenial installiert werden.

Führe über copy & paste in einem Terminal aus:

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4
sudo bash -c "echo 'deb http://archive.ubuntu.com/ubuntu/ yakkety main' >> /etc/apt/sources.list.d/yakkety.list"
sudo bash -c "echo -e 'Package: *\nPin: release a=yakkety\nPin-Priority: 100\n' >> /etc/apt/preferences.d/yakkety.pref"
sudo apt-get update
sudo apt-get install -t yakkety linux-image-generic linux-generic linux-headers-generic linux-libc-dev

Direkt vor dem Distupgrade auf Yakkety (Final Release 2016-10-13) führe aus:

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2
sudo rm /etc/apt/sources.list.d/yakkety.list
sudo rm /etc/apt/preferences.d/yakkety.pref

Lubuntu 16.04.1 Xenial Xerus torrents

Das erste Pointrelease von Lubuntu Xenial Xerus ist erschienen:

Kernel und XServer bleiben wie üblich bei .1 auf selber Hauptversion (4.4 bzw. 1.18), gegenüber “Pointrelease 0” sollen jedoch Fehler wie Lubuntu-16.04-Installation ohne Intel-IGP-Treiber gefixt worden sein.

Installationen werden mit normalen Updates aktualisiert bzw. sind bereits aktualisiert worden. Es muß also nichts neu installiert werden. Benötigt man jedoch Images für neue Installationen, zieht man selbstredend 16.04.1. Traffic (jeweils etwa 40% .0 zu .1) kann man mit zsync sparen (das gilt nicht nur für Daily Builds).

An dieser Stelle sei an das End of Service von Lubuntu 15.10 am 2016-07-28 erinnert.

Fx/Tb: Pfeile an den Scrollbalken

In Firefox und Thunderbird sind seit der Umstellung auf Gtk+3 an den Enden der Scrollbars die Pfeile entfernt worden. Sicher kann man den Balken mit gedrückter linker Maustaste ziehen oder einfach das Scrollrad nutzen. Wünscht man dennoch die bisherige Darstellung (die dann für sämtliche Gtk+3-Programme gilt, die somit diesbzgl. nicht gegenüber Gtk+2-Programmen aus dem Rahmen fallen), führt man folgendes aus:

  1. Editor starten:
    1
    
    leafpad ~/.config/gtk-3.0/gtk.css
  2. Als Inhalt über copy & paste einfügen:
    .scrollbar {
    -GtkScrollbar-has-backward-stepper: 1;
    -GtkScrollbar-has-forward-stepper: 1;
    }
  3. Speichern, Editor beenden.
  4. Fx/Tb restarten.

Lubuntu 16.04 zerrissene Grafik in VBox

Lubuntu 16.04 Final (!) bringt live in einer VBox-VM gebootet reproduzierbar mit dem Loginscreen eine völlig zerstörte Grafikausgabe im Kinoformat. Übliche Bootoptionen wie nomodeset oder xforcevesa helfen nicht. Will man ohnehin installieren, kann man dies mit Alternate install Images, die es glücklicherweise von Lubuntu noch gibt (vor 5 Jahren im Zuge der Anerkennung als offizielles Ubuntu-Derivat von Lubuntu als letztem Derivat noch eingeführt).

Als Live-System sowie generell (es gibt noch mindestens ein weiteres gravierendes Problem, überhaupt müssen sich Lubuntu-Devs in den letzten Jahren fragen lassen, ob sie auch nur ein Minimum üblicher Tests vor einem Release laufen lassen, ich erinnere da an doppelte network-manager-Icons oder schlechter gar keines, nicht haltende Tastaturbelegungen etc.) bieten sich jedoch Lubuntu 16.04.1 Daily Builds an.

Diese muß man nicht komplett neu laden. zsync hat vor zwei Wochen gegenüber x86-/x86_64-Finals je etwa 400 MiB gezogen.

Lubuntu bootet damit mit normaler Grafik. Sofern man von den witzigen 720×400 absieht, aber die kann man nun Dank im Kernel integriertem vboxvideo-Modul einfach ändern, auch ohne die Guest Extensions installiert zu haben (was man wegen der anderen Treiber, Shared Folders und c&p Host<>Guest natürlich trotzdem durchführt).

16.04.1 Final ist übrigens für 2016-07-21 geplant.
·

Nachtrag: Mit Pointrelease 1 ist das Problem unter damaliger VBox-Version erneut aufgetreten, jedoch nicht mehr mit v5.1.8, ebenso nicht mit Yakkety und aktueller VBox.

Dort, wo es auftritt, wechselt man kurz mit [rctrl] + [F1] auf die erste virtuelle Konsole tty1 der Lubuntu-VM und mit [rctrl] + [F7] wieder zurück.

UXA statt SNA

Ebenfalls aus der Rubrik “ich will’s im Forum nicht immer wieder neu schreiben müssen”.

Ältere Intel-IGPs (GMA und davor), aber auch aktuelle (HD Graphics), haben Probleme mit der seit längerem vom xorg-Treiber intel (oder auch i915) verwendeten Grafikbeschleunigungsarchitektur SNA (Sandybridge’s New Acceleration). Insbesondere gibt es vermehrt Anfragen wegen verschwundener Mauszeiger nach Standby. Dies läßt sich durch Nutzen der bisherigen UXA (UMA Acceleration Architecture) umgehen.

Führe in einem Terminal über copy & paste aus:

  1. Erstelle die Konfigurationsdatei:
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    3
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    8
    
    # unter Lubuntu/LXDE:
    sudo -H leafpad /usr/share/X11/xorg.conf.d/20-intel.conf
    # unter Xubuntu/Xfce:
    sudo -H mousepad /usr/share/X11/xorg.conf.d/20-intel.conf
    # unter Ubuntu/Unity:
    sudo -H gedit /usr/share/X11/xorg.conf.d/20-intel.conf
    # unter Kubuntu/Plasma:
    sudo -H kate /usr/share/X11/xorg.conf.d/20-intel.conf
  2. Füge per copy & paste ein:
    Section "Device"
    	Identifier	"Intel Graphics"
    	Driver		"i915"
    	Option		"AccelMethod"  "uxa"
    EndSection
  3. Speichere, beende den Editor und reboote:
    1
    
    sudo reboot

Lubuntu-16.04-Installation ohne Intel-IGP-Treiber

Folgendes aus der Rubrik “ich will’s im Forum nicht immer wieder neu schreiben müssen”.

Ein frisch installiertes Lubuntu 16.04 bootet auf einem System mit Intel-IGP nicht in die grafische Oberfläche. Ursächlich ist der nicht mit installierte entsprechende xorg-Treiber (obwohl eine Abhängigkeit).

Das Problem betrifft nur Lubuntu 16.04, nicht andere offizielle Ubuntu-Derivate und auch keine anderen Versionen.

  1. Boote das installierte System beim ersten Mal mit der Bootoption nomodeset! Alternativ ginge auch der Recovery Mode (dann natürlich ohne sudo).
  2. Führe in einem Terminal über copy & paste aus:
    1
    2
    3
    
    sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade
    sudo apt-get install xserver-xorg-video-intel
    sudo reboot

Siehe auch [axebase.net] UXA statt SNA!

Lubuntu 16.04 Xenial Xerus torrents

Release Day Lubuntu 16.04 LTS Xenial Xerus. Torrent-Files (ab ~Mittag):

Auch in Lubuntu Xenial ist weiterhin LXDE default, LXQt ist jedoch mit dem Metapaket lxqt nachinstallierbar.

Distupgrades von Wily (durchzuführen bis spätestens Juli wegen dessen End of Service) können wie folgt durchgeführt werden:

1
sudo do-release-upgrade --frontend=DistUpgradeViewGtk2 # -d

oder

1
sudo -H update-manager # -d

Die frontend-Option für grafische Ausgabe kann auch weggelassen werden, statt “Gtk2” kann auch “Gtk3” gesetzt werden. “-d” ist nur bei einem Distupgrade auf eine Entwicklungsversion zu setzen und in obigen Zeilen auskommentiert.

Von Trusty, also von LTS zu LTS, sind Distupgrades offiziell erst mit Pointrelease 1 im August möglich, wobei durch den großen Sprung stattdessen eine saubere Neuinstallation ratsam wäre, die natürlich bereits jetzt möglich ist.