Jun
29
Mainline-Kernel in Ubuntu
filed under computer, linux | leave a comment
Search Strings axebase.net besuchender User sind zuweilen recht interessant, insbesondere Haeufigkeiten von Wiederholungen. Man mag meinen, ursaechlich sind die Referrer von forum.ubuntuusers.de, trotzdessen kristallisieren sich einige heraus. So sind stets von gesteigertem Interesse aktuelle Versionen beliebter Programme wie Firefox, Thunderbird und vlc, die erst in naechster Ubuntu-Version Einzug in dessen Repositories finden (wenn man Pech hat, jeweils erst in knapp 6 Monaten). Der Dauerbrenner in uu-de Flash laesst sich auch hier in den Suchzeichenketten nicht vermissen (was auch immer daran so wahnsinnig schwer sein soll…sofern man einfach mal den entsprechenden Wiki-Eintrag liesst).
Ein nicht geringer Teil dagegen sucht Infos, wie man einen neueren Kernel in Ubuntu integriert. Ein Grund dafuer kann bessere oder ueberhaupt erstmal Unterstuetzung eines speziellen sehr neuen WLAN-NICs sein.
Jun
12
libflashplayer.so/32 bit in Ubuntu/64 bit
filed under computer, howto, linux | 2 comments
Der Hersteller des Flashplayers/-plugins hat es zwar 5 Tage nach Bekanntwerden einer (weiteren) schwerwiegenden Sicherheitsluecke geschafft, 32-bit-Versionen der schon laenger in Entwicklung befindlichen v10.1 zu finalisieren, aber gleich mal die bisherige (gut funktionierende) dev-Version fuer Linux/64 bit zu canceln. Bis auf weiteres. Irgendwie. Fuer OS aus Redmond und Cupertino hat’s bislang eh keine 64er gegeben.
Lachen oder Weinen. Mit Chromium/html5 kann man seit geraumer Zeit auch auf yt Filmchen gucken – ohne diesen Flashkram – nur ist das nicht das einzige Angebot dieser Art, obgleich das bedeutendste. Leider meinen viele Firmen, auf ihren Sites sowas k3wles einsetzen zu muessen. Flashfreie Alternative Fehlanzeige. Ist man aus welchen Gruenden auch immer auf Infos dieser Sites angewiesen (es sind ja nicht nur Shops, wo man sagen koennte, wer nicht will, der hat), steht man im Regen.
Also doch Flash. Vorerst. Hat man ein virtualisiertes OS wie Lucid/32 oder XP, koennte man es mit der 32-bit-Version “begluecken”. In Lucid/64 hilft nspluginwrapper. Der Einfachheit halber habe ich ein einfaches Shell-Script erstellt.
Es deinstalliert flashplugin-installer (und mehr-schlecht-als-recht-Alternativen), zieht und entpackt die aktuelle 32-bit-Version, installiert nspluginwrapper, dieses das Plugin, legt Softlinks an und restartet Firefox mit der Flash-Testsite. Ausfuehren in einer Shell:
sudo sh ./flash32on64.sh
Anwendung natuerlich stets auf eigenes Risiko (diesen Passus hat kuerzlich ein Spezi in uu-de nicht so recht verstanden).
Update 2010-06-14: Als ich am Sonntag das Script auf einem anderen Rechner habe ausführen wollen, habe ich festgestellt, dass v10.1.53.64 nun bereits vorhanden ist – in den Paketquellen. Wie das, wo doch keine 64-bit-Version freigegeben worden ist? Ganz einfach, es ist die 32-bit-Version, die ueber nspluginwrapper angesprochen wird – also genau dasselbe wie mit meinem Script zuvor. ;) Aber ich sag wenigstens dazu, welche Version da verwendet wird. Wie auch immer, ich lasse mein Script online. Moeglicherweise hilft’s unter Lucid-Vorgaengern.
Jun
4
Nun hat sich openoffice.org endlich durchgerungen, die Final von OOo v3.2.1 auch auf der Website bekanntzugeben. Weshalb das bei einem fertigen Programm auch immer derart lange braucht. Kleckerweise. md5sums fehlen z.B. nach wie vor, wobei man die von RC2 verwenden kann, da ueblicherweise der letzte RC, hier eben RC2, mit der Final identisch ist.
Um OOo als solches soll’s an dieser Stelle allerdings nicht gehen. Da aber gerade in der Vergangenheit mancher jener Nutzungswilligen, sagen wir mal, mit truebem Blick nicht von offiziellen Mirrors gezogen und stattdessen dubiose Vertraege abgeschlossen hat, warnt OOo eindringlich davor.
