Weihnachten fuer Erwachsene mit Silvester-Countdown. Nun ist es soweit, die Anspannung kann sich loesen, es werden Videos in YouTube gestellt (seht her, man hat 4 Tage vor einem Store ausgeharrt und gehoert nun zur Elite), es wird damit herumgespielt, moeglicherweise gar telefoniert (man kann ja nie wissen) und irgendwann…weicht der Hype vielleicht einer gewissen Ernuechterung ob gaengiger vermisster Funktionen fuer weniger Geld. Ob man die dann auch als Videochen mitgeteilt bekommt?

Einer hat’s zumindest in seiner humorigen Art bereits getan, sogar schon im Vorfeld:
David Pogue, The New York Times. Aber ein Logo ist drauf!

Journalisten wollen alles wissen, hab’ ich bisher angenommen. Ist offenbar doch nicht so, denn wie Daniel G. vorhin am Tel. noch gemeint hat, ich soll (ihm) nichts verraten. Gemeint ist “Stirb langsam 4.0“, das seit heute läuft. Bin ich gerade zurück und sagen wir mal so, das bißchen Handlung dient nur als Bindeglied für die Unzahl spektakulärer Stunts (hervorzuheben die Kameraführung bei Stürzen) und ist mitnichten vergleichbar mit den ausgefeilten der ersten 3 Teile. So langsam sollte sich auch in Hollywood herumgesprochen haben, daß seit “Independence Day” (Ihr wißt schon, die Sache mit dem Virusupload von einem PowerBook aus zum Raumschiff der Heuschrecken via Telepathie oder was auch immer) der gemeine Kinobesucher doch schon mal an einem Computer gesessen hat. Die Rolle des alleskönnenden PBs übernimmt hier ein Communicator. “Hacker” Matt (Justin Long, der personifizierte Mac, der hier gar keinen Mac zu Gesicht bekommt) nennt den auch neutral PDA. Als Notebook-Marke hab’ ich eigentlich nur kurz einen Alienware ausmachen können.

Soweit, so gut. Mißfallen hat mir die Profilbildung des jugendlichen Computerspezialisten, der von für ihn antiquierten Hits wie von Creedence Clearwater Revival (sprich CCR) noch nie was gehört hat, genauso wie der des alternden Mannes für’s Grobe, der für digitalen Kram gar nichts übrig hat. Alles zu plump.

Daß das im RL nicht stimmt, hat Bruce Willis bewiesen.

Ursprünglich ist statt des US-Originaltitels “Live Free or Die Hard” “Tears of the Sun” vorgesehen gewesen. Glücklicherweise hat Bruce Willis diesen passenden Titel jedoch für seinen im nigerianischen Bürgerkrieg spielenden Film verwenden dürfen.

Selbst C= hat Amigas zeitweise mal PC genannt, um sie von den Home Computern abzugrenzen. Heutzutage hat sich der Begriff PC auf die IBM-kompatiblen…x86-kompatiblen…pff…na, die Dinger ohne OSX…PCs reduziert. Die War Flames der verfeindeten Lager sind dieselben geblieben, haben nur die Kriegsschauplaetze gewechselt.

Nun hat sich eine Schar User aus Pennsylvania dem Thema Mac or PC wissenschaftlich gewidmet und es in dortige Volksmusik verpackt.

Ich kann dazu nur sagen, Ubuntu laeuft hier wie da.

Eben hab’ ich ein Reply bekommen, gesendet mit einem deutschen MSO Outlook 12.0. Dieser tolle…User-Agent haelt sich nicht an den Standard (ach was!) und setzt statt “Re: ” “AW: “. Bei Clients, die sich an Normen halten, da sie ihrerseits “AW: ” nicht kennen, wird daraus ein “Re: AW: Re: AW: ” usw. Uebelst.

Thunderbird gibt zumindest die Moeglichkeit, in der user.js eine Option einzutragen, dass neuankommende Mail mit “AW: ” gleich zu “Re: ” gewandelt wird. Das File user.js wird nicht automatisch angelegt, man muss es, will man solche speziellen Optionen nutzen, selbst erstellen. Es kann nachfolgend gezogen werden. Die Pfade unter Linux und Windows habe ich als Comment mit eingefuegt. Im Uebrigen betrifft das falsche Setzen von “AW: ” auch z.B. den Webmailer von Arcor.

user.js fuer Thunderbird

Nicht, dass mich VT gross interessieren wuerde (es existiert halt), aber ich hab’ kurz fuer nachfolgendes Problem ein kleines .reg-File zum einfachen Doppelklicken fuer den Hardcore-User (sprich VT und MSO12…aber da ist dann auch alles egal) auf den Space gelegt.

[wf] Windows Vista Update bringt Word zum Absturz

mso12worddata-kill.reg

Benutzung auf eigene Gefahr…aber wem sage ich das. :-D

<wf>James Senior von Microsoft hat nun in Ruecksprache mit den Entwicklern von Word einen Workaround fuer betroffene Anwender veroeffentlicht.</wf>

…Tuer zu.

Developer 1: “Hey, permanently the boss has problems with this game OS.”
Developer 2: “Right. He deters us from the really important things. Wake up the Ubuntu PC!”

Keine 4 Stunden und alle Welt, zumindest die der weissen Rechner, sieht wieder nach San Francisco. Da die Mannen aus Cupertino den Informationsfluss vor der Eroeffnung der WWDC (World Wide Developer Conference) mit schwarzen Tuechern – sichtbaren wie unsichtbaren – verhaengend unterbinden, bleibt angereisten und teils zappelig wirkenden Journalisten mancher News Site vorerst nichts uebrig, als zu herbeigeredeten Neuerungen verschiedensten Spekulationen das Moscone Center von aussen zu jeder Tages- und Nachtzeit abzulichten.

Steve, hast Du uns was schoenes mitgebracht?

Hoffentlich wird die Keynote nicht wieder derart langweilig wie die zu einem bestimmten Telefonspielzeug.

Haette ich das MacBook behalten, haette ich mit Sicherheit die Schn…voll ob eines fehlenden vernuenftigen Filemanagers haette ich Fink installiert.

Was’n das fuer’n komischer Vogel!

http://www.finkproject.org/about.php?phpLang=de

Ach so. Alles klar. Woher nehmen?

Fink v0.8.1
http://www.finkproject.org/download/index.php?phpLang=de

OSX-Juenger duerften sich aeusserst selten in ein Terminal verirren (gibt es dazu ueberhaupt irgendwo ein Doc?), sprich um Linux-OSX-Portierungen mit GUI laufen lassen zu koennen, wird noch X11 benoetigt. Standardmaessig wird der Server unter OSX nicht installiert, kann aber von der DVD9 nachinstalliert oder von Apples Site gezogen werden.

Wie komme ich nun ausgerechnet jetzt auf das Thema?

“Krusader MacOSX port available via finkproject.org.”

Krusader? Hoert sich nach KDE an – richtig. Laeuft aber ebenso unter Gnome wie hier unter Ubuntu. Und ist was?

http://krusader.sourceforge.net/

Ein Filemanager wie der Gnome Commander (ich nutze beide, woran man unschwer erkennen kann, dass mir hier wie da das Eine oder Andere noch fehlt) oder – fuer die Windows-Versehrten – der Total Commander.

Fast bedauere ich’s, Krusader unter OSX/Fink nicht testen zu koennen. Vielleicht kann man jetzt endlich Dateioperationen betreffend vernuenftig arbeiten.

Politiker-Stop