{"id":5601,"date":"2020-06-16T23:00:42","date_gmt":"2020-06-16T21:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/axebase.net\/blog\/?p=5601"},"modified":"2020-06-17T01:07:55","modified_gmt":"2020-06-16T23:07:55","slug":"ubuntu-snap-verhindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/axebase.net\/blog\/2020\/06\/16\/ubuntu-snap-verhindern\/","title":{"rendered":"Ubuntu: snap verhindern"},"content":{"rendered":"<p>Von Anbeginn bedient sich Linux Mint an Ubuntu (Mint-User faseln seit jeher etwas von &#8220;dem besseren Ubuntu&#8221;, um zeitgleich in <em>ubuntu<\/em>users.de Support zu verlangen, was entsprechende Sympathiewerte&#8230;einbringt).<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte sagen, endlich gibt Mint Ubuntu nun etwas zur\u00fcck, ungewollt und indirekt.<\/p>\n<p>Der Reihe nach. Mint sperrt die Installation von Paketen des uns\u00e4glichen Canonical-Eigengew\u00e4chses snap, indem der Daemon snapd nicht nur nicht vorinstalliert ist, sondern dessen Installation verhindert wird. Diverse Websites wollen nun ausgerechnet diese positive Entscheidung aushebeln, indem sie gro\u00df und breit erkl\u00e4ren, wie man eine bestimmte Datei l\u00f6scht. Meine G\u00fcte!<\/p>\n<p>So <a href=\"https:\/\/www.omgubuntu.co.uk\/2020\/06\/enable-snap-apps-linux-mint-20\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">versteigt sich<\/a> omg!ubuntu in &#8220;Nemo as a super user&#8221;, um dort das File zu l\u00f6schen. Ein grafischer Filemanager mit root-Rechten wird dann auch noch als &#8220;the good ol\u2019 fashioned way&#8221;, die gute altmodische Art, verkauft.<\/p>\n<p>Was steht nun drin und kann man&#8217;s nicht erst recht in Ubuntu(-Derivaten) setzen?<\/p>\n<p>Mit einem Editor schreibt man in ein File &#8220;\/etc\/apt\/preferences.d\/nosnap.pref&#8221;:<\/p>\n<pre lang=\"sh\" line=\"\" escaped=\"true\">\r\nPackage:\tsnapd\r\nPin:\t\trelease a=*\r\nPin-Priority:\t-10\r\n<\/pre>\n<p>Mit &#8220;sudo apt purge snapd&#8221; wird der Daemon gepurget, mit &#8220;sudo apt update&#8221; aktualisiert man Paketquellen und Paketquelleninhalte. <\/p>\n<p>Sollte man nun snapd wieder installieren wollen, pff, meldet z.B. synaptic unerf\u00fcllte Abh\u00e4ngigkeiten, apt erz\u00e4hlt dagegen etwas von &#8220;E: Package &#8216;snapd&#8217; has no installation candidate&#8221;.<\/p>\n<p>\u00dcber die Nachteile dieses snap-Craps, das wie andere dieser gegenseitig konkurrierenden App-Systeme bestehende Linux-Paket-Management-Systeme konterkariert, mu\u00df man sich nicht mehr gro\u00df auslassen. In Foren f\u00e4llt auf, da\u00df unbedarfte User gar nicht merken, ob sie da gerade ein .deb oder so einen M\u00fcll, der sich auch nicht sauber ins System integriert, sprich nicht oder nicht vollst\u00e4ndig mit anderer Software interagiert, installieren. F\u00e4llt bei fehlendem snapd flach.<\/p>\n<p>Das Wesentliche, was dann unter Ubuntu nicht mehr installiert werden kann, weil es schlicht f\u00fcr nach 18.04 nicht mehr in den Repositories liegt (mit fadenscheiniger Begr\u00fcndung seitens Canonicals), ist freilich chromium. Man k\u00f6nnte in den sauren closed-source-Apfel bei\u00dfen und chrome installieren&#8230;oder einfach zu einer vern\u00fcnftigen Linux-Distribution greifen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Anbeginn bedient sich Linux Mint an Ubuntu (Mint-User faseln seit jeher etwas von &#8220;dem besseren Ubuntu&#8221;, um zeitgleich in ubuntuusers.de Support zu verlangen, was entsprechende Sympathiewerte&#8230;einbringt). Man k\u00f6nnte sagen, endlich gibt Mint Ubuntu nun etwas zur\u00fcck, ungewollt und indirekt. Der Reihe nach. Mint sperrt die Installation von Paketen des uns\u00e4glichen Canonical-Eigengew\u00e4chses snap, indem der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"categories":[2,5,14],"tags":[],"class_list":["post-5601","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-computer","category-linux","category-ubuntu_and_derivates"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5601","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5601"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5601\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5611,"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5601\/revisions\/5611"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5601"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5601"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5601"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}