{"id":5254,"date":"2019-09-23T22:00:18","date_gmt":"2019-09-23T20:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/axebase.net\/blog\/?p=5254"},"modified":"2020-05-15T23:24:37","modified_gmt":"2020-05-15T21:24:37","slug":"linuxium-integriert-32-bit-efi-bootloader","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/axebase.net\/blog\/2019\/09\/23\/linuxium-integriert-32-bit-efi-bootloader\/","title":{"rendered":"Linuxium integriert 32-bit-EFI-Bootloader"},"content":{"rendered":"<p>Manchmal hat man so Eingebungen. Ich habe k\u00fcrzlich ein LDisco-Image mit isorespin.sh veredelt, noch ohne es praktisch testen zu k\u00f6nnen. ;) Dieses Script schreibt Linuxium (Ian Morrison), um einen UEFI32-Bootloader in ein Ubuntu64 zu integrieren (Canonical\/Ubuntu sind ja unf\u00e4hig\/zu ignorant daf\u00fcr). Billigst-Notebooks (~220 \u20ac) haben leider sowas. Dort kann man weder ein Linux 32 bit noch ein Linux 64 bit booten und installieren (oder live zum Retten ach so wichtiger, aber eben nicht gesicherter Dateien auf verkorksten Win-Installationen).<\/p>\n<p>Sein Blogpost dazu &#8211; nur dazu &#8211; ist (sicherheitshalber) in LibO gecopypastet 64 A4-Seiten lang. =:-)<\/p>\n<p>Aber das Image bootet auch mit BIOS\/CSM, UEFI64 und eben UEFI32. Bisher sind mir kaum solche Notebooks untergekommen, obwohl es die schon seit Jahren gibt, bzw. habe ich auch keine zeitliche M\u00f6glichkeit zum Testen gehabt. Kurz nach der Erstellung hab&#8217; ich doch zuerst ein billig-Tablet mit x5 auf dem Tisch gehabt. Das hat schon mal gebootet, allerdings mit einem Black Screen geendet. Gut, h\u00e4tte man sicherlich noch mit Boot-Optionen deichseln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Kurz danach so ein mickriges Captiva mit Atom Z, 2 GiB RAM abzgl. shared mem und MMC mit krummem 30-GiB-Wert. Mit Linuxium-Lubuntu live einwandfrei gelaufen (das Paket f\u00fcr den WLAN-NIC wird bei der Erstellung des Images integriert, funktioniert dann ootb). F\u00fcr das, was die Kundin mit dem Billigteil anstellen will, h\u00e4tte dieses Gesamtpaket v\u00f6llig gereicht und vor allem Ressourcen nicht unn\u00f6tig belegt. Aber es hat eben ein Betr<em>\u00fc<\/em>bssystem, x86_32, sein sollen&#8230;schade drum. Und nach Installation von LibO, AR und Chromium-based Edge und trotz Aufr\u00e4umens nach kumulativer Updates gerade noch soviel frei, um auf 1909 upgraden zu k\u00f6nnen (gut, das sind von 1903 mit aktuellem Patchlevel aus nur 20 KiB, aber mit 20H1 wird es dann wieder die \u00fcbliche Gr\u00f6\u00dfe). Wenn sie bis dahin diszipliniert mit dem Space umgeht.<\/p>\n<p>N\u00e4chster Proband. MacBook 2,1, Baujahr 2007. Liegt eigentlich schon auf dem Schrott, was dann doch \u00e4rgert. Verbaut ist ein Intel T7400 Merom, also C<em>2<\/em>D, sprich 64-bit-Erweiterung, 2 GiB RAM abzgl. shared mem f\u00fcr den GMA950. Dort geht quasi au\u00dfer der uralten OSX-Version gar nichts aktuelles drauf, jedenfalls nicht von Stick und auch nicht vom Slot-in-ODD.<\/p>\n<p>Einer erneuten Eingebung folgend habe ich heute besagtes Linuxium-LDisco von Stick (das ziehe ich nat\u00fcrlich mit dd drauf) gebootet und installiert. Ja, das damalige Cupertino-EFI ist was sehr spezielles gewesen, also damals schon (Consumer-Mainboards haben zu der Zeit noch kein UEFI gehabt). Jedenfalls bootet das auch Linuxium-pr\u00e4pariert, ja, dauert. Im EFI-\/GPT-Mode installiert (manuelle GPT-Partitionierung artet gegen\u00fcber MBR aus, automatisch schafft&#8217;s der Installer aber auch nicht). Nach Reboot von HDD l\u00e4uft es dann auch. ;)<\/p>\n<p>Da ich hier die gesamte Zeit isorespin.sh so hochhalte, das Script (am Ende mit Bin\u00e4rteil, der 32-bit-Bootloader) ist f\u00fcr die eigentliche Sache Spitze, keine Frage. Aber mal eben so ist nicht, man sollte sich schon damit besch\u00e4ftigen. Es startet ein Frontend, so man es mit installiert, aber jedes, wirklich jedes, Fenster hat andere Ma\u00dfe, was enorm nervt. Da wird auch nichts gespeichert.<\/p>\n<p>Auch keine der zahlreichen Optionen, um sie bei einem weiteren Testlauf zuerst laden zu k\u00f6nnen. Hier liegt echt Potential f\u00fcr n\u00e4chste Versionen. So ist es ratsam, beim ersten Mal mit Frontend laufen zu lassen, um aus dem Logfile (wird \u00fcberschrieben, also extra speichern) wesentliche Optionen f\u00fcr die folgenden Starts in einem Terminal zu nehmen, also nicht mehr grafisch. Das ist dann auch nicht schwerer, im Gegenteil auch sehr viel schneller, Stichwort bash-history.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/linuxiumcomau.blogspot.com\/2017\/06\/customizing-ubuntu-isos-documentation.html\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Customizing Ubuntu ISOs: Documentation and examples of how to use isorespin.sh<\/a> (nicht vom Datum des Blogposts t\u00e4uschen lassen, isorespin.sh wird stetig aktualisiert, derzeitige v8.6.1 kennt bis Ubuntu 20.04 und entsprechende Flavors und auch inoffizielle Derivate)\n\t\t<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/linuxiumcomau.blogspot.com\/2018\/05\/introducing-isorespinsh-templates.html\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Introducing isorespin.sh templates <\/a>\n\t\t<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/axebase.net\/blog\/2016\/08\/22\/linux-distributionen-trotz-uefi-32-bit\/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">[axebase.net] Linux-Distributionen trotz UEFI 32 bit<\/a>\n\t\t<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manchmal hat man so Eingebungen. 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