{"id":5132,"date":"2019-07-08T22:00:31","date_gmt":"2019-07-08T20:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/axebase.net\/blog\/?p=5132"},"modified":"2019-07-08T22:29:08","modified_gmt":"2019-07-08T20:29:08","slug":"usrmerge-nachtraeglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/axebase.net\/blog\/2019\/07\/08\/usrmerge-nachtraeglich\/","title":{"rendered":"usrmerge, nachtraeglich"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Vorhaben <a href=\"https:\/\/www.freedesktop.org\/wiki\/Software\/systemd\/TheCaseForTheUsrMerge\/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">usrmerge<\/a> wird die historisch bedingte Trennung der Systemverzeichnisse &#8220;\/bin\/&#8221; und &#8220;\/usr\/bin\/&#8221;, &#8220;\/sbin\/&#8221; und &#8220;\/usr\/sbin\/&#8221;, &#8220;\/lib\/&#8221; und &#8220;\/usr\/lib\/&#8221;, &#8220;\/lib32\/&#8221; und &#8220;\/usr\/lib32\/&#8221;, &#8220;\/libx32\/&#8221; und &#8220;\/usr\/libx32\/&#8221; sowie &#8220;\/lib64\/&#8221; und &#8220;\/usr\/lib64\/&#8221; aufgehoben. Entsprechende Verzeichnisse und Dateien werden in ihre jeweiligen Pendants unterhalb &#8220;\/usr\/&#8221; verschoben und aus Kompatibilit\u00e4tsgr\u00fcnden Softlinks f\u00fcr die bisherigen Verzeichnisse erstellt (auf den ersten Blick sieht&#8217;s daher in &#8220;\/&#8221; nicht weniger aus). Daraus ergeben sich k\u00fcnftig Verwaltungsvorteile.<\/p>\n<p>Als vorletzte der gro\u00dfen Linux-Distributionen (openSuse fehlt noch) hat das in der Nacht zum Sonntag erschienene debian 10 buster diesen Schritt vollzogen &#8211; freilich nur bei einer Neuinstallation. Bei einem Distupgrade ist usrmerge manuell anzuwerfen:<\/p>\n<pre lang=\"sh\" line=\"1\" escaped=\"true\"># apt install usrmerge<\/pre>\n<p>W\u00e4hrend der Routine wird der Merge abgefragt. Die Sache ist one way. Verneint man, kann man jedoch auch sp\u00e4ter noch zusammenf\u00fchren:<\/p>\n<pre lang=\"sh\" line=\"1\" escaped=\"true\"># \/usr\/lib\/convert-usrmerge<\/pre>\n<p>Beim ersten System (von mittlerweile vier verschiedenen, nativ und VM) habe ich sicherheitshalber X geschlossen und in einem tty durchgef\u00fchrt, es ist aber nicht n\u00f6tig, es l\u00e4uft auch in einem Terminal klaglos durch und dauert nur wenige Sekunden (es wird ja nicht wirklich etwas physisch verschoben). Rebooten sollte man jedoch im Anschlu\u00df.<\/p>\n<p>Das Ganze betrifft freilich nicht nur buster, sondern auch debian-basierte Distributionen wie siduction (zumindest die immer noch &#8220;aktuell&#8221; offiziell verf\u00fcgbare, mittlerweile fast <em>14<\/em> Monate alte Version &#8211; es wird bei sid immer einen Grund geben, gerade jetzt keine neue Version bringen zu m\u00fcssen\/wollen, wundern braucht sich keiner, weshalb man Ank\u00fcndigungen wie denen zuletzt nach dem Berliner Treffen des Core Teams im April keinen Glauben mehr schenkt) und nat\u00fcrlich auch Ubuntu(-Derivate) 18.04 Long Term <em>Sleeping<\/em>. Letzteres hat, wen wundert es, eine hornalte Version 17, auch 19.10 dev noch. Es geht damit, man kann (und <a href=\"https:\/\/metadata.ftp-master.debian.org\/changelogs\/\/main\/u\/usrmerge\/usrmerge_22_changelog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">sollte<\/a>) aber auch die aktuelle Version <a href=\"https:\/\/packages.debian.org\/sid\/usrmerge\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">22 aus debian sid<\/a> verwenden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Vorhaben usrmerge wird die historisch bedingte Trennung der Systemverzeichnisse &#8220;\/bin\/&#8221; und &#8220;\/usr\/bin\/&#8221;, &#8220;\/sbin\/&#8221; und &#8220;\/usr\/sbin\/&#8221;, &#8220;\/lib\/&#8221; und &#8220;\/usr\/lib\/&#8221;, &#8220;\/lib32\/&#8221; und &#8220;\/usr\/lib32\/&#8221;, &#8220;\/libx32\/&#8221; und &#8220;\/usr\/libx32\/&#8221; sowie &#8220;\/lib64\/&#8221; und &#8220;\/usr\/lib64\/&#8221; aufgehoben. 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