{"id":4803,"date":"2018-12-28T12:00:10","date_gmt":"2018-12-28T11:00:10","guid":{"rendered":"http:\/\/axebase.net\/blog\/?p=4803"},"modified":"2019-01-05T22:59:46","modified_gmt":"2019-01-05T21:59:46","slug":"linux-flasher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/axebase.net\/blog\/2018\/12\/28\/linux-flasher\/","title":{"rendered":"Linux-Flasher"},"content":{"rendered":"<p><em>Ein<\/em> <a href=\"https:\/\/forum.ubuntuusers.de\/topic\/das-system-startert-nur-mit-einem-grubtimeout-\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Beispiel<\/a> aus der unendlichen uude-Reihe &#8220;keine Suchmaschine anwerfen, geschweige denn selbst nachdenken&#8221;:<\/p>\n<p>&#8220;(&#8230;) verschiedene HP Z400&#8221; (variierende CPUs, GPUs, RAM sizes, HDDs sind hier unerheblich), einer bringt die Errors, die anderen nicht. Der &#8220;Einrichter&#8221; hat also bei dieser Ausgabe noch nicht mal ins BIOS gesehen.<\/p>\n<p><!--more-->Aus dem Foto (bei Supportern stets sehr&#8230;beliebt) brauchbares ASCII gezaubert:<\/p>\n<pre lang=\"sh\" line=\"\" escaped=\"true\">ACPI Error: [CAPD] Namespace lookup failure, AE_ALREADY_EXISTS (20170831\/dsfield-212)\r\nACPI Error: Method parse\/execution failed \\_SB.PCIO._OSC, AE_ALREADY_EXISTS (20170831\/psparse-550)\r\n<\/pre>\n<p>Bei einer Workstation wie dieser (Xeon Bloomfield, also Nehalem based, erste Core-i-Generation) sollte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Preboot_Execution_Environment\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">PXE<\/a> vorhanden sein, sehr wahrscheinlich enabled. Eine der M\u00f6glichkeiten. Die Settings durchzugehen und es nicht naiv bei &#8220;load optimized|setup defaults&#8221; zu belassen, ist obligatorisch und immer das Erste.<\/p>\n<p>Und ich w\u00fcrde &#8211; Grundlage &#8211; wirklich das letzterh\u00e4ltliche BIOS flashen (und es scheint tats\u00e4chlich noch ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/BIOS\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">BIOS<\/a> zu sein, kein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unified_Extensible_Firmware_Interface\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">UEFI<\/a>), das ist vom 2018-03-05, beachtlich f\u00fcr das Alter des Modells (trotz Workstation, sprich kein Consumer-PC). Vielleicht hat man da auch die verkorkste <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Advanced_Configuration_and_Power_Interface#DSDT\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">DSDT<\/a> gefixt&#8230;<\/p>\n<p>Das wirklich Bemerkenswerte: das BIOS-Archiv liegt auch als .tgz vor. Enthalten sind neben dem ROM (2 MiB) ein DOS-Flasher (wozu auch immer in diesem Archiv), ein .iso (vermutlich nur ODD, nicht Dual f\u00fcr USB, aber immerhin) und &#8211; trara &#8211; ein Flasher als .rpm (gut, k\u00f6nnte man wieder n\u00f6rgeln, nicht als .deb, aber das w\u00e4re Jammern auf hohem Niveau, HP supportet auf diesem Rechner RHEL und SLES) nebst .src.rpm, sprich Source Code (C, man k\u00f6nnte ihn also auch selbst kompilieren). Platz hat das alles im 1.8-MiB-Archiv.<\/p>\n<p>Wer f\u00fcr den Support Flasher sammelt, k\u00f6nnte auf die Idee kommen, hp-lxbios von 2010 auch f\u00fcr aktuelle Mainboards gar auch anderer Hersteller einsetzen zu k\u00f6nnen. Das sicher nicht.<\/p>\n<p>Nochmal zum Problem des Hilfesuchenden, klar gibt es Bootoptionen wie &#8220;acpi=copy_dsdt&#8221; und &#8220;acpi_osi=Linux&#8221;. Man f\u00e4ngt aber bei der Hardware an (wenn man Mainboard und BIOS als eine Einheit behandelt).<\/p>\n<p><em>Nachtrag:<\/em> 8 (in Worten acht) Tage sp\u00e4ter&#8230;und der Experte ist kein St\u00fcck weiter. Um&#8217;s nochmal deutlich zu sagen, das ist kein Kunde, der f\u00fcr eine Leistung zahlt. Bei einem Linux-User (der auch noch f\u00fcr andere User Rechner einrichten will) setze ich mehr voraus, wesentlich mehr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Beispiel aus der unendlichen uude-Reihe &#8220;keine Suchmaschine anwerfen, geschweige denn selbst nachdenken&#8221;: &#8220;(&#8230;) verschiedene HP Z400&#8221; (variierende CPUs, GPUs, RAM sizes, HDDs sind hier unerheblich), einer bringt die Errors, die anderen nicht. 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