{"id":2815,"date":"2014-01-04T17:50:30","date_gmt":"2014-01-04T16:50:30","guid":{"rendered":"http:\/\/axebase.net\/blog\/?p=2815"},"modified":"2018-05-05T19:08:46","modified_gmt":"2018-05-05T17:08:46","slug":"siduction-2013-2-nox-mit-e17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/axebase.net\/blog\/2014\/01\/04\/siduction-2013-2-nox-mit-e17\/","title":{"rendered":"siduction 2013.2.0 noX mit E17"},"content":{"rendered":"<p>siduction ist ein Fork von aptosid, dem Nachfolger von sidux, dem Fork von Kanotix &#8211; alles klar? ;-)<\/p>\n<p>Als eine Rolling Release Distribution sind neue Versionen Snapshots eines derzeitigen Standes, den man auch, einmal installiert, durch normales Updaten erreicht im Gegensatz zu den meisten Linux-Distributionen wie Ubuntu, bei denen man neue Versionen ausschlie\u00dflich durch Distupgrades oder Neuinstallationen erh\u00e4lt. Beide Konzepte haben ihr F\u00fcr und Wider, wobei mich RR um einiges mehr anspricht (Diskussionen und entsprechende Bewegungen von Ubuntu-Entwicklern in Richtung RR sind vom Big Boss stets abgew\u00fcrgt worden).<\/p>\n<p><!--more-->Leider gibt&#8217;s aber auch bei siduction nicht nur brandaktuelle Pakete und manches wie LXDE wird stiefm\u00fctterlich behandelt. Vor Jahren habe ich schon sidux (mit Gnome 2) von Zeit zu Zeit in mehreren Versionen installiert gehabt, ich hab&#8217; auch noch T-Shirts mit sidux-Schriftzug, historisch, sozusagen. Auch aptosid habe ich schon in einer VM installiert, siduction als Desperado Reloaded in einer VM installiert zum Testen und&#8230;Reparieren noch bis gestern.<\/p>\n<p>Bei den 4 versprochenen Versionen im Jahr habe ich seit dem Sommer auf 2013.2 gewartet, um mal wieder eine saubere Neuinstallation durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen, aber eben mit einem aktuellen .iso und keinem, bei dem ich trotzdem sofort jedes Paket neu ziehen darf. Das ist bei ARCH Linux wesentlich besser mit monatlichen Snapshots gel\u00f6st. Man mu\u00df bei einem RR-Modell schlie\u00dflich nicht bei jedem ein neues Artwork etc. &#8216;reinpacken (Das interessiert im Endeffekt eh keinen &#8211; oder wer nutzt hier irgendwas vorgekautes?).<\/p>\n<p>Auf den letzten Dr\u00fccker ist Silvester siduction 2013.2.0 December ver\u00f6ffentlicht worden (ich h\u00e4tte bis Neujahr gewartet, 2014.1 als erste Linux-Distribution im Jahr &#8216;rausgebracht &#8211; psychologisch sehr viel besser). Logisch, da\u00df ich das in einer neuen VM installiere und bis halb vier Neujahr daran sitze.<\/p>\n<p>Gezogen habe ich diesmal nicht eine LXDE-Version, sondern noX. Diese Version bringt, wie der Name schon verr\u00e4t, kein xorg, kein Desktop Environment mit. Damit ist das Image nat\u00fcrlich auch sehr viel kleiner. noX habe ich zum Einen ausprobieren, zum Anderen ohnehin <a href=\"http:\/\/enlightenment.org\/\" title=\"Enlightenment\" target=\"_blank\">Enlightenment<\/a> installieren wollen (ein solch fertiges Image gibt es nicht).<\/p>\n<p>Man loggt sich mit folgenden Daten ein:<\/p>\n<blockquote><p>user: siducer<br \/>\npassword: live\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Installationsroutine startet man als root mit:<\/p>\n<pre lang=\"bash\" line=\"1\">cli-installer<\/pre>\n<p>Da wie gesagt nichts grafisch ist, partitioniert man mit cfdisk, fdisk oder parted. Die Installation des Grundsystems ist auch nicht schwerer. Nach Reboot habe ich mit apt-get xorg, e17 (das 2013-12-21 erschienene e18 liegt noch nicht in den Repositories), lightdm, lxterminal, dkms, leafpad, pcmanfm, wicd, was &#8220;man&#8221; eben so braucht, installiert. Das alles kein Problem.<\/p>\n<p>Weshalb urpl\u00f6tzlich allerdings Keyrings nicht mehr vorhanden gewesen sind, wissen die G\u00f6tter. Nun kann man die zwar einfach wieder nachinstallieren, nur sind diese ja auch nicht authentifiziert. Was bei Keyrings nun besonders bl\u00f6d ist. Ich habe sie mit ihren Abh\u00e4ngigkeiten in den Debian-Repos zusammengesucht, sha256-gecheckt und sie mit dpkg installiert. <\/p>\n<p>Ein weiteres Problem hat mich l\u00e4ngere Zeit gekostet. Beim Booten hat es Pausen gegeben und zwar bei jedem Boot an anderer Stelle, manchmal auch keine, der Aufbau von LightDM hat teils so lange gedauert, da\u00df ich schon angenommen habe, das kommt nichts mehr. Manchmal sind auch Meldungen &#8220;raise network&#8221; blabla oder auch ganz andere gekommen. Nichts reproduzierbar. Shutdown \u00e4hnlich h\u00e4ngend. Sehr unsch\u00f6n. Ist man einmal in e17 gewesen, ist normales Arbeiten m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p>In einem solchen Fall grast man die Settings der VM ab, probiert hier, testet da, gerade auch mal einen anderen virtuellen NIC wegen der Netzwerkmeldung. Wegen des schleppenden LightDM-Aufbaus auch mal die gerade erst installierten siduction-Anpassungen wieder &#8216;runter. Kein Erfolg, auch nicht mit den \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen wie nomodeset, acpi_osi=Linux etc.<\/p>\n<p>Die andere siduction-Installation hat sich aber auch schon immer zickig gehabt und viel wichtiger, auch das damals in einer VM installierte aptosid. Damals habe ich lange gesucht, bis ich die knotenl\u00f6sende Bootoption nohz=off gefunden habe. Und siehe da, genau die hat auch diesmal geholfen. Geschmeidiges fixes Booten bis zu LightDM.<\/p>\n<p>agaida und andere auf #siduction-de haben heute auf meinen Tip gemeint, sie h\u00e4tten keinerlei Probleme bei ihren Installationen in VirtualBox &#8211; nur hat verst\u00e4ndlicherweise auch keiner unter einem Ubuntu-Derivat getestet. ;-)<\/p>\n<p>Wobei ich prinzipiell sowieso nicht die hornalten Versionen in den Ubuntu-Repositories verwende, sondern das jeweilige aktuelle Original, aber nat\u00fcrlich f\u00fcr Ubuntu-Hosts.<\/p>\n<p>Wer nun siduction selbst testen m\u00f6chte, nur zu, es mu\u00df ja nicht noX sein, grin.<\/p>\n<p><em>Update 2014-11-24:<\/em> siduction 2014.1 Indian Summer ist erschienen. Entgegen der News passen auch die LXDE-Versionen nicht mehr auf eine CDR700 (noX jedoch weiterhin und auch die neue xorg-Version). <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/de.news.siduction.org\/\" title=\"Release Notes f\u00fcr siduction 2014.1\" target=\"_blank\">Release Notes f\u00fcr siduction 2014.1<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>siduction ist ein Fork von aptosid, dem Nachfolger von sidux, dem Fork von Kanotix &#8211; alles klar? ;-) Als eine Rolling Release Distribution sind neue Versionen Snapshots eines derzeitigen Standes, den man auch, einmal installiert, durch normales Updaten erreicht im Gegensatz zu den meisten Linux-Distributionen wie Ubuntu, bei denen man neue Versionen ausschlie\u00dflich durch Distupgrades [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"categories":[2,17,5,25],"tags":[],"class_list":["post-2815","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-computer","category-desktop_environments","category-linux","category-sid"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2815","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2815"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2815\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3243,"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2815\/revisions\/3243"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2815"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2815"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/axebase.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2815"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}