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Nun hat sich openoffice.org endlich durchgerungen, die Final von OOo v3.2.1 auch auf der Website bekanntzugeben. Weshalb das bei einem fertigen Programm auch immer derart lange braucht. Kleckerweise. md5sums fehlen z.B. nach wie vor, wobei man die von RC2 verwenden kann, da ueblicherweise der letzte RC, hier eben RC2, mit der Final identisch ist.

Um OOo als solches soll’s an dieser Stelle allerdings nicht gehen. Da aber gerade in der Vergangenheit mancher jener Nutzungswilligen, sagen wir mal, mit truebem Blick nicht von offiziellen Mirrors gezogen und stattdessen dubiose Vertraege abgeschlossen hat, warnt OOo eindringlich davor.

Nein, die Warnung ist nicht ueberfluessig, wohl aber fuer umsonst. So gibt es beispielsweise einen Bekannten, den die Abzockerei eines anderen Angebotes beim ersten Mal wohl nicht ausreichend sensibilisiert hat (>70 EUR bezahlt). Fuer den, der “www.opera.com” statt in die URL- in die Google-Suchzeile eintippt – obwohl schon x Mal erklaert – dann den erstbesten (bunten) Link, natuerlich Werbung, anklickt…haelt sich mein Mitleid wahrlich in Grenzen.

Diesmal gibt man an dieser Stelle zwar keine privaten Daten ein,  sondern bricht ab – alles waere erledigt gewesen – und schreibt vor lauter Schreck und  “sicherheitshalber” einen Widerruf.

Einen schriftlichen Widerruf per Post fuer einen Vertrag, den man gar nicht abgeschlossen hat! Und uebermittelt so automatisch persoenliche Daten, die der “Dienstleister” vorher gar nicht gehabt hat.

Der schreibt postwendend zurueck, dass der Betrag (knapp 100 EUR)  ‘rueberzuwachsen hat, sprich er verifiziert nicht mal, ob der Widerrufende ueberhaupt einen Vertrag eingegangen ist.

Besagter Bekannter rennt erbost zum Verbraucherschutz, zahlt Beratungsgebuehren. Dort taetschelt man, ja, da waeren schon viele hier gewesen, er solle nicht zahlen. Nun fuehlt man sich sicher und ist zufrieden. Toll. Bis bald dann.

Ueberhaupt ist die hiesige Tageszeitung schuld, denn der Link stammt aus einem Miniartikel (vergroessert auf A4).

Ob ich denn nun Opera installieren soll (mitgebracht auf Stick, gezogen selbstredend von deren ftp-Server) – nein, er wuesste gar nicht, wozu er das eigentlich brauche. Wenn man schon mit einem Browser nicht wirklich umgehen kann, waere ein weiterer wohl auch nicht zielfuehrend.

Antwort eines frueheren Kollegen, PC-Abteilung, wohlgemerkt, auf meine erstaunte Frage, weshalb er die URL eben in die Suchzeile eingegeben habe: “Ich mache das schon immer so.”

Experte eben.

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