Mar
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Ueber eine selbstredend aenderbare Hintergrundfarbe (das ist schliesslich keine Starter Edition) des veraenderten Corporate Designs des fuer 2010-04-29 angekuendigten Ubuntu 10.04 muss ich anders als das eine oder andere Blog kein Statement abgeben. Das, was ich noch am interessantesten finde, den aufgefrischten Ubuntu-Schriftzug, gibt’s als .ttf ohnehin noch nicht zu ziehen.
Allerdings laesst ein Detail beim Standard-Theme namens Light mit einigem Hin und Her aufhorchen: Auf welcher Seite eines Fensters haben die Buttons fuer minimize, restore (maximize) und close zu liegen?
Sehen wir es praktisch. Bislang findet man sie in Ubuntu rechts und zwar im Blindflug – wichtig fuer fluessiges Arbeiten (aus selbem Grund verwende ich 2-Tasten-Rad-Maeuse und Keyboards ohne Multimedia-Schnickschnack). Daran etwas zu aendern, ist wenig erhellend (von wegen Lucid und Light). Insbesondere, muss man aus welchen Gruenden auch immer zusaetzlich an Rechnern ohne Ubuntu bzw. Gnome sitzen.
Hier erleben wir wieder den kleinen grossen Unterschied zwischen Open Source und Closed Source: CS-User muessen mit ihrem GUI leben (von Eingriffen durch zusaetzliche, i.d.R. kommerzielle Software und/oder schraegen Hacks vielleicht abgesehen). Unter Linux ist derartiges anpassbar. Sollten also besagte Buttons tatsaechlich links abdriften oder auch nicht, man das aber vielleicht als Cupertino anbetender Zweitsystemnutzer wuenscht, kann man die Ausrichtung und Reihenfolge in Gnome simpel anpassen.
Starten des Configuration Editors in einer Shell:
gconf-editor
Wir hangeln uns zum Key /apps/metacity/general/button_layout durch.
- Ausrichtung menu-space-min-max-close (Standard bis Ubuntu 9.10)
menu:minimize,maximize,close
- Ausrichtung menu-min-max-close-space (vermutlich Standard ab Ubuntu 10.04)
menu,minimize,maximize,close:
- Ausrichtung close-min-max-menu-space (angepasst fuer Jobsjuenger)
close,minimize,maximize,menu:
Das Prinzip duerfte erkennbar sein. Die Aenderungen wirken on the fly.
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