Mark Shuttleworth im golem.de-Interview ueber Linux, Ubuntu, Gnome und KDE, Codecs…:

Video: Mark Shuttleworth – Wir sind uns selbst die groessten Feinde – Interview (Teil 1) (6:19, 161 MB)

Video: Mark Shuttleworth – Wir sind uns selbst die groessten Feinde – Interview (Teil 2) (6:11, 159 MB)

Interview with Mark Shuttleworth, part 1 (original)
Interview with Mark Shuttleworth, part 2 (original)

Desweiteren hat der Canonical-Gruender auf der ubuntu.com-Mailinglist den Namen des fuer Oktober geplanten Ubuntu 9.10 bekanntgegeben: Karmic Koala – frei uebersetzt vielleicht “wiedergeborener Koala”. Mark scheint seit 9.04 Jaunty Jackalope wohl etwas fuer’s Mystische uebrig zu haben. Koala hat jedoch seinen Grund, soll in 9.10 doch das Hauptaugenmerk auf Energieeffizienz bei Servern liegen (“A savvy Koala knows that the best way to conserve energy is to go to sleep, and these days even servers can suspend and resume (…).”).

Zunaechst warten wir jedoch erstmal auf die Jaunty-Final 2009-04-23 (Beta 2009-03-26, RC 2009-04-16).

…oder auf ein schlankes Betriebssystem aus Redmond.

Nein, nicht ich, gottbewahre. ;) Nur werde ich aller Nase lang nach Rechnern – insbesondere Notebooks – mit XP oder ohne OS gefragt. Oder nach XP. VT, die Netburst-Pentiums in Software, will man gemeinhin nicht mal mit der Zange anfassen.

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Na, Windows-Masochisten, inzwischen wieder online (bzw. ueberhaupt erstmal erfolgreich gebootet)?

Gestern mal wieder so sehr Fenster geputzt, dass die Scheiben zu Bruch gegangen sind?

Welch’ krankes OS, das ueberhaupt Malwarescanner benoetigt (weil Hinz und Kunz staendig mit Adminrechten herumwursteln), die, als gaebe es nicht schon genug Unbill, ihrerseits das wacklige System schrotten. Kaum ein namhaftes (aehja) Tool dieser Art, das sich nicht schon an winlogon.exe, user32.dll und dergleichen zu schaffen gemacht hat. Sicher kann man deren Herstellern schlampige Arbeit bescheinigen – aber vielleicht sollte der User besser das Sieb wegwerfen, anstatt staendig flicken zu wollen…

Ich hab’ hier noch’n USB-Flashstick mit mickrigen 32 MB herumliegen (zum ‘Rueberschieben diverser Konfigurationen reicht der noch). Derart winzige Kapazitaeten findet man heutzutage freilich nicht mehr – mit >4 GB ist jedoch so mancher Windows-User ueberfordert, naemlich dann, wenn ein File ueber dieser Groesse gespeichert werden soll. Denn  selbst heutige Sticks sind werkseitig immer noch mit musealem FAT32 formatiert.

In VT kann man ueber das GUI Flashram auch mit NTFS formatieren, in XP jedoch nicht. XP-User koennen die FAT32-Partition wie auch schon auf HDs (wir erinnern uns, eine zeitlang haben diverse Notebook-Hersteller aus unerfindlichen Gruenden FAT32 partitioniert/formatiert) mittels Befehl in einer DOSBOX konvertieren (und zwar nur in eine Richtung, auch, wenn das Filesystem angegeben werden muss).

convert <volume> /fs:ntfs

Hat man eine Live CD mit GParted zur Hand, kann man das Flashdrive auch damit neu partitionieren/formatieren. Natuerlich auch mit ext3, so man vernuenftigerweise Linux faehrt. ;)

Nach den gescheiterten Uebernahmeversuchen Yahoos wirbt MS einen weiteren Manager ab. Fuer mich liest sich das so wie: Chefs der Fuehrungsetage ohne persoenlichen Bezug zum Produkt – nur des Geldes wegen. <abscheu />

Ueberlaeufer werden zwar gern genutzt, aber dann zu Recht auch als solche angesehen.

“(…) kam es zu einem Ueberraschungsbesuch beim Monats-Stammtisch der lokalen Ubuntu-Benutzergruppe Ubuntu Berlin (…).”

Man stelle sich vor, man sitzt als Ubuntu-User beim monatlichen Usertreffen und so mir nichts Dir nichts schneit mal eben Mark Shuttleworth herein. Der Mark Shuttleworth, Gruender und Chef von Canonical und damit Ubuntu.

Die Berliner User werden nicht schlecht geguckt haben. ;)

Canonical beeilt sich bekanntermassen nicht sonderlich mit Security Fixes der Mozilla-Produkte Firefox (seit 17 Tagen liegt v3.0.6 vor!) und Thunderbird. Dieser Update-Konservatismus laesst mich daher bereits seit Jahren die aktuellen Originale von mozilla.org nutzen. Bei Fx auch gern Betas (in frueheren Win-Installationen auch Nightlies, dieses komische OS kommt mir freilich nur noch virtualisiert auf die Platte, solange es fuer ctupdate – danke, c’t, fuer ein wirklich erstklassiges Tool – und das alljaehrliche WiSo noch noetig ist).

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Politiker-Stop