Fruehere neue Ubuntu-Versionen habe ich meist mit dem Release Candidate installiert. Bei Gutsy Gibbon habe ich mit Tribe 4 (sprich Alpha) angefangen, jedoch nicht auf einem Produktivsystem – was zumindest nach Tribe 5 auch besser gewesen ist. Gravierende reproduzierbare acpid-Probleme (nur das Deaktivieren des Daemons hat Ruhe ins System gebracht) haben mich genervt vor knapp 2 Wochen Sidux installieren lassen (Thanx an stw fuer den sehr guten Tip!). Fairerweise sei dazu gesagt, dass Sidux Gaia final ist.

Sidux ist Debian-basiert (sid = Debian unstable), also kein Ubuntu. Soweit weg von Debian ist Ubuntu aber nun auch nicht, grin. Sobald man geschnallt hat, dass sudo irgendwas im Terminal nichts bringt, also wirklich nichts, nicht mal ein “Hey, root, mein Bester!”, hat man schon den wichtigsten Unterschied. ;-)

Nach anfaenglichen Problemen (falsche Monitorfrequenz) habe ich von Sidux derart begeistert von Samstag Abend bis irgendwann Sonntag Mittag ohne Muedigkeitsanflug durchgemacht. Was Feisty Fawn gar nicht und Gutsy Gibbon Tribe 5 mit loechrigem Gedaechtnis nur halbwegs geschafft haben, installiert und konfiguriert man unter Sidux Gaia 1x und kann es fortan vergessen:

WLAN mit static IP und WPA. Es funktioniert einfach. Immer.

Nachdem Tribe 6 ausgefallen ist, sind nunmehr die verschiedenen Versionen von Ubuntu Gutsy Gibbon Beta released worden (und die haben auch wieder CD-Groesse – nicht wie die Dayly Builds). <Goennermodus>Man kann’s ja mal ziehen</Goennermodus>, schliesslich gibt’s ja noch das Produktivsystem mit Feisty und auf der anderen Seite habe ich ja noch ein funktionierendes Sidux, grin.

Info:

Sidux

Ubuntu 7.10 Gutsy Gibbon Beta

…pssst, sagt’s nicht Brad Pitt! ;-)

Na, gut, leicht uebertrieben. Ist eine Szene (aber ein guter Aufhaenger, grin) aus den Trailern zu “Beowulf” (nach einem epischen angelsaechsischen Heldengedicht). Allein die sind schon sehr sehenswert (sofern man es geschafft hat, sie den offensichtlich schraeg gecodeten Apple-Sites ohne Browser-Crashes zu entlocken). Steckt genug Rechenpower im System, sollten die hochaufgeloesten Versionen gezogen werden, wobei Trailer 1 allein schon 160 Meg auf die Waage bringt. Die Beowulf-Site zeigt eine briefmarkengrosse Version, die selbstredend nicht derart wirken kann, wie das ansonsten der Fall ist.

Interessant an Robert Zemeckis‘ Film – vor allem bekannt durch die “Back to the Future”-Trilogie (1985, 1989, 1990) – sind die Schauspieler (Ray Winstone, Anthony Hopkins, John Malkovich, Crispin Glover), die doch nicht real vorhanden sind. Beeindruckende Animationen. Ist wie ein Computerspiel ohne Spiel. Persoenlich vorgemerkt fuer 2007-11-16.

swiftfox-about

Vom kürzlich erschienenen Firefox v2.0.0.7 hat Jason Halme heute seinen “Optimized Mozilla Firefox Build for Linux” namens Swiftfox bereitgestellt – wie gewohnt auch als Debian-Pakete für verschiedene CPUs zum einfachen Doppelklicken auch unter Ubuntu und seinen Derivaten wie Mint oder Debian-basierten Distributionen wie Sidux. Wer stattdessen die Originale der Mozilla Foundation verwenden und nicht auf das Bereitstellen Ubuntu-angepaßter Versionen in den Repositories warten will, kann dies mit einigen Zeilen im Terminal natürlich auch manuell erledigen.

Unter Linux kann ich über den Speed auch des originalen Firefox nicht wirklich meckern. Anders dagegen unter Windows – dort wäre eine optimierte Version bezogen auf das Starten wünschenswert. Genaugenommen interessiert mich das jedoch nur noch, auf daß mehr Windows-User den löchrigen Redmonder Browser-Käse zugunsten Firefox’ und Operas ablehnen…so den eigenen Horizont erweitern. Für bessere Betriebssysteme.

Es soll ja Leute geben, die behaupten, sie kämen ohne Downloadmanager aus (von den in Opera, Firefox und IE7 integrierten, die ja nicht wirklich der Hit sind, sei hier nicht die Rede). Offensichtlich noch nie Flashget gecheckt. Dabei muß man ja nicht unbedingt die aktuelle Preview der kommenden v2 verwenden…

fgcn.jpg

Alles klar?

Suchbild. Wer entdeckt den Fehler? Richtig, Vista. ;-)

Aktuell ist übrigens v1.9.6 (geändert 2007-09-25) und nicht nur in .cn. Zur reibungslosen Integration in Firefox empfiehlt sich das Addon Flashgot.

Für den Stoiber, Edmund, muß doch diese Gabriele Pauli wie die Inkarnation des Teufels vorkommen. Die schlägt vor, die lebenslange Ehe-Flatrate abzuschaffen. Der gegenseitige Providervertrag solle auf 7 Jahre begrenzt werden.

Recht so, schließlich gelten Mobilfunkverträge länger als 2 Jahre schon als unsittlich. Aus denen kommt man auch nicht so ohne weiteres ‘raus. Allerdings kann man dort um den Preis einer Verlängerung um weitere 2 Jahre ein neues Handy bekommen. Das wäre doch auch eine gute Lösung: Zeitlich begrenzte Ehe wird um 2 Jahre verlängert und man bekommt dafür eine neue unbenutzte Frau mit allen technischen Rafinessen.

Info:

[welt.de] Pauli will Ehen auf sieben Jahre befristen

Da hat die SCO Group gemeint, sie besäße die Rechte an Unix und könne sich mal eben Linux holen – jetzt holt die SCO Group nach ihrer gerichtlichen Niederlage der Geier. Der Pleitegeier. Die Firma, die durch verquere Besitzbehauptungen ohne geringsten Beweis jahrelang die Gerichte beschäftigt und sich den abgrundtiefen Haß aller Linux-User eingehandelt hat, hat nunmehr Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt, der theoretischen Chance zur geschäftlichen Reorganisation, praktisch jedoch eher die Vorstufe zum endgültigen Aus.

Info:

[marketwatch.com] SCO Group files for Chapter 11 bankruptcy

[yahoo.com] The SCO Group Files Chapter 11 (…)

Als korrekter Mensch toleriere ich keine schlecht recherchierten, unvollständigen oder vor allem mit falschen Behauptungen gespickten Artikel. Dieser unausgegorene Mist ist schlicht nicht mehr wegzubekommen. Einmal im Netz, immer im Netz…und in den Köpfen derer, die eh schon nicht den Durchblick zur Sache haben.

Nun ist das ja alles nicht neu (und dies hier hätte ich schon vor Jahren schreiben können, jeden Tag). Ein Blogeintrag läßt mich jetzt doch an dieser Stelle reagieren. Vorweg: ubuntu.blog.de lese ich (wie viele andere Blogs), weil es ein Blog zu Ubuntu, shakal mit Herzblut dabei, letztendlich auch das Design angenehm ist (klassisch klar).

Nur sollte ein Blogger nicht unreflektiert irgendwelche News oder Artikel wiedergeben. Das hat man beispielsweise bei der ubuntumail.de-Geschichte gesehen, bei der er panisch Ubuntu beinahe zugunsten einer anderen Distribution geknickt hätte. Auch da habe ich bereits einen Beitrag geschrieben (Quintessenz: Canonical besitzt die Rechte an der Marke Ubuntu und muß sie auch verteidigen), ihn letztendlich jedoch nicht abgeschickt – ich habe schlicht keine Lust auf eine weitere Beteuerung von ihm gehabt, er sähe es doch nicht so eng.

Heute nun verweist shakal auf einen Artikel, in dem es um die Geschichte von Linux gehen solle. An sich eine interessante Sache (ich lese auch viel zur Historie der Computertechnik, ich sag nur Amiga, Atari, what ever). Besagter Artikel ist jedoch dermaßen schlecht geschrieben, weil unvollständig und in weiten Teilen grundfalsch. Beispiel gefällig?

“Linux ist eine Unix-Version. Besser gesagt: Linux ist ein nach programmiertes Unix.”

Was glaubt der Autor – wer auch immer “rowa” ist – eigentlich, woher die Bezeichnung GNU stammt?

Daß auch Linux-User im täglichen Sprachgebrauch nicht dauernd die korrekte Bezeichnung GNU/Linux verwenden, entbindet einen Schreiber einer Dokumentation über eben dieses nicht, darauf hinzuweisen, daß Linux genaugenommen “nur” der Kernel ist. Ja, das Wort Kernel kommt in dem gesamten Dokument noch nicht mal vor! Ebenso der Name Richard Stallman.

“Jeder darf Linux frei verwenden, es werden keine Lizenzgebühren fällig.”

Richtig, den Kernel. Und das Drumherum? Gar jede Distribution?

Schon die Überschrift “Eine frei verwendbare Unix-Grundlagenschulung mit muLinux” ist eine Katastrophe. Schulung…und dann Unix und GNU/Linux laufend in einen Topf werfen! Darl McBride würde es freuen.

Weitere Beispiele erspare ich mir an dieser Stelle. Jedoch nicht den eindringlichen Appell an alle “shakals” ;), das Schneeballprinzip nicht ungeprüft verwenden!

Shakal hat gemeint, ich solle einen entsprechenden Link posten – es wird doch wohl jeder Interessierte in die Search Engine seiner Wahl Stichworte wie linux und geschichte o.ä. eingeben können. Oder man begibt sich zu de.wikipedia.org und kann stundenlang lesen.

Da fliegt er wieder: Manfred Albrecht Freiherr von Richthofen, genannt Der Rote Baron. Publisher Sierra Online bietet den kostenlosen Download des ’97er Klassikers Red Baron 3D (USK 12) für die Fans des digitalen Luftkampfes im 1. Weltkrieg an, bevor es im Herbst 2007 mit einem Nachfolger auf pc-technischer Höhe der Zeit weitergeht.

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Sicherlich ist die Frage, ob das Retro-Game auf heutigen Rechnern ohne weiteres zum Laufen zu bewegen ist (Sierra gibt keinen Support), immerhin ist in den ’90ern schon so manche Bastelei bei diversen Games angesagt gewesen und zwischenzeitlich hat uns der Weltmarktführer schließlich mit Win2k und WinXP beglückt…und VT ist ja auch ein Ding für sich.

Letztendlich kann man es nur ausprobieren. 268 MB sind dafür noch auszuhalten.

Übriggeblieben von meinem MacBook-Intermezzo habe ich vor einiger Zeit das Apple-Keyboard (USB) an den normalen PC angeschlossen. Ich mag keine Keyboards mit hunderttausend “Multimedia”-Keys, sondern das Schlichte, Klassische. Die Keys für Lautstärke und CD-Auswurf funktionieren unter Ubuntu Linux auch problemlos ohne Verrenkung (wobei mir das egal wäre, ist halt ein nettes Gimmick). [Print Screen] als einzelner Key fehlt dagegen. Was unter Linux uninteressant ist, weil eh anders bewerkstelligt, kann unter Win2k/XP durchaus unschön sein – nämlich dann, wenn man zur bildlichen Verdeutlichung bei Antworten auf Fragen doch mal einen Screen- oder Windowshot braucht.

Ich hab’s nicht glauben wollen, aber Apple sieht tatsächlich keine einzelne Taste dafür vor, auch keine Combi. Ein extra Screenshot-Tool installieren wäre overdressed.

Nach einem Tip Dans habe ich MacQuickKeys gezogen. Die 16 K werden einfach nur irgendwohin kopiert, am besten nach [windir]. Eine Verknüpfung des .exe-Files legt man sich in den Startup-Folder. Mehr ist nicht. MacQuickKeys mappt lediglich die Funktion hinter [Print Screen] auf [F14]. Damit steht die Möglichkeit eines schnellen Screenshots oder mit [alt]+[F14] ein Shot des aktiven Fensters wie gewohnt zur Verfügung.

Wer schon mal auf smartcoder.net/category/programme/ ist, findet dort noch weitere nützliche Apps Daniel Schuhmanns – aber der Hit ist zweifellos Bluescreener: Bluescreens, soviele Sie wollen! Dabei muß man das kleine Programm noch nicht mal installieren, es genügt schon, die Site zu lesen. Wunderbarer Nerd-Humor.

Btw. die alte Tastatur (DIN über PS/2, nach über 11 Jahren noch immer unverwüstlich (herrlich harter Anschlag), habe ich – Spritzer Pril beigegeben – geduscht </gruss an maud>. Wer dies nachmachen möchte, hier die obligatorische Hamstertrocknungswarnung: Sie möchte schon vor Wiederanschluß und erhoffter Weiterfunktion sicherheitshalber einige Tage trocknen.

Sogar ohne Kühler. Oder anders ausgedrückt: Neue SIM-Karte, grin. Nachdem ich festgestellt habe, daß die bisherige bereits 7 Jahre =:-] auf dem Buckel gehabt hat (im eplus-Netz telefoniere ich schon länger, der vorherige Provider ist D-Plus gewesen, falls den noch jemand kennt), habe ich völlig unproblematisch innerhalb weniger Minuten bei EPS eine aktuelle UMTS-fähige bekommen. Denn darum geht’s. Ich weiß noch nicht, ob ich das irgendwann ernsthaft vorhabe, ich will’s jedoch bei Bedarf können. Dann aber sofort. Keine Chance mit der alten SIM-Card. Das hab’ch ja gar nich’ gewußt, da muß mor doch was mach’n!

Ziel ist das Funktionieren des SEK610i als (HS)CSD/GPRS/UMTS-Modem unter Ubuntu-Linux, vorzugsweise via BT. Bluetooth an sich funktioniert auch (Filetransfer unter Linux; spezielle Freeware-SW unter Win2k/XP). Als Modem rührt sich aber gar nichts (hier selbstverständlich im Handy Modem statt Filetransfer aktiviert), auch nicht mit Datenkabel. Sehr unschön. Um mögliche Fehler der Konfiguration unter Linux erstmal auszuschließen (die Funkmodemkonfiguration an sich ist schon kryptisch genug), habe ich ohne Providersoftware unter WinXP getestet. Es sollte ja auch so reichen, sofern man die nötigen Daten hat.

Das ist freilich nicht so einfach. Ja, man kann sich beispielsweise Zugangsdaten für CSD/WAP als SMS zuschicken lassen – für die im Handy. Toll. Brauch’ ich nicht. Gegooglet (googled?) findet man zwar hier und da was, aber vor allem auch große Fragezeichen.

Aber es geschehen noch Zeichen und Wunder, eplus hat es doch tatsächlich geschafft, seine Zugangssoftware (für BASE gleich) Vista-fähig zu machen. Und das nach “nur” über einem halben Jahr, nachdem VT für Endkunden auf dem Markt ist. Und so mancher frischgebackene Notebook-Besitzer die Krise bekommen hat (lösbar mit einem Mix der Treiber und App zweier Provider). Vodafone-Kd. haben das Vergnügen bereits seit x Monaten (und das bei gleicher Codebase). Sofern VT als solches ein Vergnügen sein sollte.

In meiner Not habe ich Online Connect v2.1 (was’n einfallsloser Name) unter WinXP installiert. Das K610i wird nicht als BT-Modem erkannt (gut, ich habe nicht jedes Profil aktiviert, hätte aber schon angenommen, das dafür richtige gewählt zu haben – vorerst egal). Mittels Datenkabel erkennt Online Connect das Modem – ich könnte via GPRS connecten. <kojak>Isses wahr.</kojak>

Die Möglichkeit reicht mir an dieser Stelle erstmal, ohne UMTS/GPRS-Flatrate werde ich mich davor hüten. Leider unterstützt OC (HS)CSD nicht. Das wäre zwar sehr viel langsamer als GPRS, aber kostenmäßig überschaubar. 5 min sind 5 min und kosten nach Tarif halt fest und nicht eine unscheinbare Website einen ganzen Nugget.

Schlechterdings macht OC ein Geheimnis um die Konfiguration. So weiß ich zwar, daß es (wahrscheinlich) funktioniert, kann die Config aber nicht auslesen, um sie ohne die Zugangssoft in Linux verwenden zu können.

Fast so schlau wie vorher. Vielleicht finde ich sie in der Registry…aber erstmal muß ich ‘raus und was anständiges booten. Tribe 6 ist auch noch nicht da, obwohl für gestern geplant.

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