Jun
27
McClane, der Mann fuer die Hardware
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Journalisten wollen alles wissen, hab’ ich bisher angenommen. Ist offenbar doch nicht so, denn wie Daniel G. vorhin am Tel. noch gemeint hat, ich soll (ihm) nichts verraten. Gemeint ist “Stirb langsam 4.0“, das seit heute läuft. Bin ich gerade zurück und sagen wir mal so, das bißchen Handlung dient nur als Bindeglied für die Unzahl spektakulärer Stunts (hervorzuheben die Kameraführung bei Stürzen) und ist mitnichten vergleichbar mit den ausgefeilten der ersten 3 Teile. So langsam sollte sich auch in Hollywood herumgesprochen haben, daß seit “Independence Day” (Ihr wißt schon, die Sache mit dem Virusupload von einem PowerBook aus zum Raumschiff der Heuschrecken via Telepathie oder was auch immer) der gemeine Kinobesucher doch schon mal an einem Computer gesessen hat. Die Rolle des alleskönnenden PBs übernimmt hier ein Communicator. “Hacker” Matt (Justin Long, der personifizierte Mac, der hier gar keinen Mac zu Gesicht bekommt) nennt den auch neutral PDA. Als Notebook-Marke hab’ ich eigentlich nur kurz einen Alienware ausmachen können.
Soweit, so gut. Mißfallen hat mir die Profilbildung des jugendlichen Computerspezialisten, der von für ihn antiquierten Hits wie von Creedence Clearwater Revival (sprich CCR) noch nie was gehört hat, genauso wie der des alternden Mannes für’s Grobe, der für digitalen Kram gar nichts übrig hat. Alles zu plump.
Daß das im RL nicht stimmt, hat Bruce Willis bewiesen.
Ursprünglich ist statt des US-Originaltitels “Live Free or Die Hard” “Tears of the Sun” vorgesehen gewesen. Glücklicherweise hat Bruce Willis diesen passenden Titel jedoch für seinen im nigerianischen Bürgerkrieg spielenden Film verwenden dürfen.
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