Release Day Lubuntu 16.04 LTS Xenial Xerus. Torrent-Files (ab ~Mittag):

Auch in Lubuntu Xenial ist weiterhin LXDE default, LXQt ist jedoch mit dem Metapaket lxqt nachinstallierbar.

Distupgrades von Wily (durchzuführen bis spätestens Juli wegen dessen End of Service) können wie folgt durchgeführt werden:

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sudo do-release-upgrade --frontend=DistUpgradeViewGtk2 # -d

oder

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sudo -H update-manager # -d

Die frontend-Option für grafische Ausgabe kann auch weggelassen werden, statt “Gtk2” kann auch “Gtk3” gesetzt werden. “-d” ist nur bei einem Distupgrade auf eine Entwicklungsversion zu setzen und in obigen Zeilen auskommentiert.

Von Trusty, also von LTS zu LTS, sind Distupgrades offiziell erst mit Pointrelease 1 im August möglich, wobei durch den großen Sprung stattdessen eine saubere Neuinstallation ratsam wäre, die natürlich bereits jetzt möglich ist.

Vor wenigen Minuten haben die Chemnitzer Linux-Tage 2016 begonnen. Für diejenigen, die nicht vor Ort sein können, werden wieder Livestreams der Vorträge angeboten. Wobei die Cam auf halber Höhe Richtung Foyer für den Gesamteindruck am interessantesten wäre…wenn denn dieser Stream laufen werden wird. ;)

! Kontextmenu → “Save Link As…”:

Update: Die CLT 2016 sind Sonntag, 18:00, zu Ende gegangen, die Livestreams somit geschlossen.

Bei einem Distupgrade auf Lubuntu 16.04 Xenial Xerus und folgendem Update kann reproduzierbar folgende Meldung erscheinen:

The following packages have been kept back:
  libjpeg-turbo-progs

Daran hat sich auch in den letzten zwei Wochen nichts geändert. libjpeg-turbo-progs beißt sich mit libjpeg-progs, genauer deren jeweilige Abhängigkeitsversionen. Möglich wäre eine gleichzeitige Installation ansonsten durchaus.

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dpkg -l libjpeg-turbo-progs libjpeg-progs | grep ii

Ergibt sich die Frage, braucht man beide Versionen, wenn nicht, welche sollte man einsetzen?

Der Wikipedia-Artikel libjpeg zeigt Unterschiede. Welche Version man verwenden sollte, wird jedoch nicht eindeutig klar. Das Problem hat es bereits früher auch in anderen Distributionen gegeben, beispielsweise hier hat man eher nach Bauchgefühl gehandelt.

Abhängigkeitsabfragen wie

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apt-cache rdepends libjpeg-turbo-progs
apt-cache rdepends libjpeg-progs
apt-cache depends libjpeg-turbo-progs
apt-cache depends libjpeg-progs

bringen nicht wirklich Klarheit.

Letztlich habe ich mich für den Fork entschieden, also libjpeg-turbo-progs. Ob und welche Nachteile ggf. auftreten, irgendein .jpg-File vielleicht nicht oder falsch angezeigt oder bearbeitet wird, wird die Zeit zeigen.

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sudo apt-get purge libjpeg-progs libjpeg9
sudo apt-get install --reinstall libjpeg-turbo-progs libturbojpeg

Analog zu früheren Blogposts (1, 2, 3) können automatisch Xenial-Kernels in Wily installiert werden.

Führe über copy & paste in einem Terminal aus:

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sudo bash -c "echo 'deb http://archive.ubuntu.com/ubuntu/ xenial main' >> /etc/apt/sources.list.d/xenial.list"
sudo bash -c "echo -e 'Package: *\nPin: release a=xenial\nPin-Priority: 100\n' >> /etc/apt/preferences.d/xenial.pref"
sudo apt-get update
sudo apt-get install -t xenial linux-image-generic linux-generic linux-headers-generic linux-libc-dev

Kernel 4.4 liegt seit 9 Tagen in proposed und dürfte in Kürze 4.3 ersetzen. Update 2016-02-02: 4.4 liegt nun in main.

Direkt vor dem Distupgrade auf Xenial (Final Release 2016-04-21) führe aus:

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sudo rm /etc/apt/sources.list.d/xenial.list
sudo rm /etc/apt/preferences.d/xenial.pref

WLAN-Adapter direkt neben dem WLAN-Router, trotzdem kann man nach wenigen Sekunden jedes Byte mit Handschlag begrüßen? Das ist leider typisch für den Realtek-NIC RTL8188CE:

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lspci | grep Network

Treiber hierfür ist rtl8192ce:

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lsmod

Es ist das Kernelmodul fürderhin ohne power save bzw. ohne hardware control power save zu laden. Dazu erstellt man ein .conf-File:

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echo 'options rtl8192ce ips=0 fwlps=0' | sudo tee /etc/modprobe.d/rtl8192ce.conf
sudo update-initramfs -u -k all
sudo modprobe -a rtl8192ce

Ein

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sudo /etc/init.d/networking restart

oder

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sudo ifdown wlan0;sudo ifup wlan0

haben nur Auswirkung bei NIC-Einträgen in “/etc/network/interfaces”, nicht bei Konfigurationen über Wicd oder Network Manager.

Diese rtl8192ce.conf habe ich seit einem Jahr in Gebrauch, auch noch unter Wily.

Liste der Optionen:

# ips=0 power save off
# debug=2
# swenc=1 SW encoding on (default is to use hardware-based)
# swlps=1 SW control power save on (default 0)
# fwlps=0 HW control power save off (default 1)

Linux Presentation DayWer axebase.net liest, dürfte eher nicht zur primären Zielgruppe des Linux Presentation Days gehören, aber vielleicht kennt er oder sie jemanden, der jemanden kennt, dem dieser Event dringend ans Herz zu legen wäre. ;-)

In Leipzig findet ein kostenfreier Einstiegskurs an der Volkshochschule in der Löhrstraße (gegenüber der Blechbüchse) am Samstag, 2015-11-14, jeweils 11:00 und 14:00, statt. Um Voranmeldung wird gebeten. Ausgehend von dortiger katastrophaler Parksituation sollte man beizeiten losfahren oder gleich die Straßenbahn nutzen.

Update: Der nächste LPD ist auf Samstag, 2016-04-30, datiert. In Leipzig gibt es wieder diesen Einstiegskurs.

Release Day Lubuntu 15.10 Wily Werwolf. Torrent-Files:

Wily-Wermutstropfen: Weiterhin ist LXDE default, da sich anders als bei siduction die Integration von LXQt in Lubuntu dahinschleppt.

Distupgrades können wie folgt durchgeführt werden:

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sudo do-release-upgrade # -d

oder mit grafischer Ausgabe

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sudo -H update-manager # -d

Die Option “-d” ist nur bei einem Distupgrade auf eine Entwicklungsversion zu setzen und in obigen Zeilen auskommentiert.

Abweichend von Ubuntu und dessen anderen offiziellen Derivaten gibt es bei Lubuntu weiterhin Alternate install Images zur nichtgrafischen Installation (das Ergebnis, das installierte OS, ist das gleiche). Mit darauf befindlichem Tool ist es möglich, Traffic-schonend Distupgrades von CD/DVD (nicht USB-Sticks) durchzuführen – früher gang und gäbe und von mir priorisiert, heute nur noch theoretisch. Bei meinen letzten Tests mit Daily Builds (Update: und nun auch der Final) hat sich die Routine reproduzierbar selbst abgeschossen…wie auch schon bei Vivid, Utopic,…

Im Pfad stehend:

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sudo sh cdromupgrade

Bis spätestens zum End of Service im Januar (noch nicht genau spezifiziert) sollten Vivid-Systeme geupgradet worden sein.

Btw., 16.04 wird Xenial Xerus heißen, “freundliches afrikanisches Borstenhörnchen” (1:1-Übersetzungen haben freilich nicht den Witz…vom “warzigen Warzenschwein” Warty Warthog mal abgesehen, grin).

In einem Forum sucht ein User nach einem Treiber unter Lubuntu für einen Mannesmann Tally…die nicht-Smartphone-Generation denkt da natürlich sofort an ratternde 9-/24-Nadler, die Zeit von Atari und Commodore 8 bit bis zu den ersten Amigas. Nun ist das aber gar kein solcher (vom Threadstarter auch noch falscher kaum möglich geschrieben) – hallo, diese Fa. gibt es seit 1996 nicht mehr – sondern mit der Modellbezeichnung ein TallyGenicom 8008 Color Laser, wie es groß auf der Frontseite dieses Druckers für größere Büros lesbar ist.

Integriert sind nun nicht etwa PCL oder PS, sondern die proprietäre CPL (Compressed Printer Language). Damit sieht es sehr düster aus (ich frage mich immer, wie man sowas kaufen kann, selbst unter Redmondschen OS kann die Unterstützung auch mal einfach finí sein).

Nun hat man also so einen Kasten herumstehen. Um den zum Leben zu erwecken, betreibt man nicht etwa eigene Recherche, kombiniert nicht, testet nicht, das wäre ja mühselig, man fragt lieber in einem Forum, gibt sich nicht mal dabei einen Hauch Mühe und läßt machen (ein Grund, weshalb ich dort nicht antworte).

Mit einem angepaßten foo2zjs soll der Drucker angesprochen werden können. Er steht zwar nicht in der Liste, soll jedoch mit dem Treiber des ähnlichen Lexmark C510n (der Hersteller ist Paradebeispiel für Linux-Ignoranz) mehr oder weniger funktionieren. In einer Lubuntu-15.10-VM durchgegangen (soweit das ohne die Hardware möglich ist):

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sudo apt-get purge printer-driver-foo2zjs*
sudo apt-get install build-essential checkinstall dc
mkdir -p ~/Downloads/foo2zjs/
cd ~/Downloads/foo2zjs/
wget http://foo2zjs.rkkda.com/foo2zjs.tar.gz
tar zxf foo2zjs.tar.gz
cd foo2zjs/
make
sudo checkinstall -D --install=no
sudo dpkg -i foo2zjs*.deb

Ob nicht einfach das Rausfischen des .ppd-Files aus dem .tar.gz-Archiv genügen würde, möchte der, bei dem das Gerät steht, selbst ausprobieren. Denn ich muß erstmal telefonieren. Über Mannesmann D2.

Seit 2 Wochen läuft in debian sid die Transition auf GCC5 und damit natürlich auch in siduction. Dieser Übergang ist kein wirklicher, sondern ein Bruch. Entsprechend bringen seitdem Aktualisierungsversuche enorme Abhängigkeitsprobleme. Als User ganz einfach nichts zu machen, sprich keine Updates fahren (und damit das System potenziellen Sicherheitsrisiken auszusetzen), wie im siduction-Forum wiederholend geraten wird, halte ich für eine schlechte Idee, zumal das noch lange dauern wird, bis sämtliche betroffenen Pakete angefaßt worden sind. Selbstredend auch Augen zu und durch.

Da derzeit testing und sid wenig auseinander liegen, habe ich bis auf weiteres das unstable-Repository durch das von testing ersetzt (alle anderen bleiben). Funktioniert hier in einer VM seit 14 Tagen einwandfrei. Ist zwar nicht mehr ganz so aktuell, aber lauffähig, man bekommt keinen Herzkasper, wenn da x-undneunzig Pakete deinstalliert werden sollen. ;)

Aus siduction mach testuction:

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su
sed -i 's!debian/ unstable main!debian/ testing main!g' /etc/apt/sources.list.d/debian.list
apt-get update

Rückgängig Machen sollte klar sein:

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sed -i 's!debian/ testing main!debian/ unstable main!g' /etc/apt/sources.list.d/debian.list

Welches Unbill dann zu erwarten ist, insbesondere je länger das dauert, kann ich jetzt freilich noch nicht sagen.

fx0101

Erinnert entfernt an Maschinensprache, dürften freilich eher Koordinaten sein. ;)

Mit Firefox v40.0, v40.0.1 und selbst noch v40.0.2, die quasi im Tagesrhythmus erschienen sind, taucht dieser merkwürdige Renderfehler auf. Fx wird damit so gut wie unbedienbar (Clicks, wenn man weiß, was darunter liegt, funktionieren freilich noch).

Ursächlich ist eine Option, eine, die ich seit mindestens einem halben Jahr gesetzt habe. Seit v40.0 unterstützt Fx off-main-thread compositing offiziell, nur funktioniert das ausgerechnet seitdem nicht mehr.

Wer OMTC ebenfalls gesetzt hat, disabled dies über about:config oder, wie ich es bei meinen Fx-Settings generell halte, über user.js:

// off-main-thread compositing
user_pref("layers.acceleration.draw-fps", false);

In user.js enthaltenes wird beim nächsten Fx-Start in prefs.js übernommen (dort sollte man nicht herumeditieren).

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